Yusen Logistics: Baustart für Logistikanlage in Bottrop

In Bottrop lässt Yusen Logistics eine Anlage errichten, die als neues europäisches Zentrallager für Mitsubishi Electric genutzt werden soll. Nun wurde der Baubeginn mit Spatenstich sowie traditionell japanischer Sake-Fass-Zeremonie begangen.

Die japanische Sake-Fass-Zeremonie kagami-biraki soll die kulturellen Wurzeln der Yusen Logistics (Deutschland) GmbH ehren und Segen sowie Erfolg und Wohlstand für das neue Logistikprojekt in Bottrop bringen. (Foto: Prologis)
Die japanische Sake-Fass-Zeremonie kagami-biraki soll die kulturellen Wurzeln der Yusen Logistics (Deutschland) GmbH ehren und Segen sowie Erfolg und Wohlstand für das neue Logistikprojekt in Bottrop bringen. (Foto: Prologis)
Anna Barbara Brüggmann

Auf einem Gelände an der Braker Straße in Bottrop erbauen Prologis und die Yusen Logistics (Deutschland) GmbH eine Logistikanlage mit zwei Immobilien. Diese soll als neues europäisches Zentrallager für Mitsubishi Electric genutzt werden, so das Unternehmen.

Am 23. Januar 2024 wurde der Baustart nach deutscher sowie japanischer Tradition gefeiert: Nach der kagami-biraki genannten Sake-Fass-Zeremonie erfolgte der in Deutschland übliche Spatenstich, um die Entwicklung der 57.200 Quadratmeter großen Immobilie offiziell zu starten.

„Das Logistikzentrum in Bottrop ist eine hochwertige Ergänzung unseres bundesweiten Immobilienportfolios, denn die strategisch vorteilhafte und zentrale Lage im Ruhrgebiet erleichtert Yusen Logistics nicht nur den täglichen Betrieb, sondern unterstützt auch effiziente Lieferketten“, so Philipp Feige, Vice President, Head of Capital Deployment bei Prologis.

Industriebrache wird wieder genutzt

Gebaut werde nach den Standards BEG-40, Well-Building-Gold sowie DNGB-Platin. Die Gebäude sollen als sogenannte All Electric Buildings errichtet und mit Wärmepumpen beheizt werden.

Auf den Dächern der beiden Immobilien-Einheiten ist die Installation von Solaranlagen vorgesehen. Damit könne laut Yusen Logistics der Strombedarf voraussichtlich komplett gedeckt werden.

Laut der Projektverantwortlichen Christina Deuß, Director, Capital Deployment Germany bei Prologis, handelt es sich um ein ehemals von einem Unternehmen aus der Stahlproduktion genutztes Grundstück. Dies entspreche der Nachhaltigkeitsstrategie, alte Industriebrachen wieder nutzbar zu machen.

Geplant sei, jährlich mehr als 7.000 Tonnen CO2 einzusparen. Vorgesehen sind den Angaben zufolge auch Elektroladestationen für Pkw und Fahrräder auf dem Gelände sowie begrünte Fassaden, ein Outdoor-Gym und Tischtennisplatten. Die Fertigstellung ist für Ende 2024 avisiert, heißt es.

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