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Whitepaper: So arbeiten Handel und Logistik besser zusammen

Die Stückgutkooperation System Alliance präsentiert ein Whitepaper zum Thema E-Commerce und Logistik.
Von einer besseren Verzahnung profitieren E-Commerce und Logistik gleichermaßen. (Foto: System Alliance)
Von einer besseren Verzahnung profitieren E-Commerce und Logistik gleichermaßen. (Foto: System Alliance)
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Christine Harttmann

Die Publikation trägt den dem Titel „So verzahnen sich E-Commerce und Logistik besser“. Sie beleuchtet die aktuelle Marktlage und zeigt, wie Onlinehandel und Logistik voneinander profitieren können.

Der Umsatz des E-Commerce wächst seit Jahren kontinuierlich und wird 2018 alleine in Deutschland eine Größenordnung von 53,6 Milliarden Euro erreichen. Die Zahlen aus der aktuellen Studie des Bundesverbands der Online- und Versandhändler (bevh) deuten auf ein Umsatzwachstum von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hin.

Mit dem erhöhten Lieferaufkommen verbunden ist der Bedarf an geeigneten Logistiklösungen, die nun das im Vorfeld des 35. Deutschen Logistik-Kongresses (DLK) erschienene Whitepaper beleuchtet. Ein weiterer entscheidender Punkt dabei ist, dass für Onlinehändler, die bisher vor allem in die Optimierung ihres Webshops sowie in die Artikelauswahl investierten, vermehrt der Ausbau der Serviceleistungen im Fokus steht. Allen voran steht eine Wunschtermin-Zustellung. Der Erfolg der großer Online-Händler zeige, „hohe Warenverfügbarkeit, freundlichen Kundenservice und eine exzellente Logistik“, sei das, was die Kunden zu schätzen wissen. So habe eine Käuferbefragung von UPS gezeigt: „Verfügbarkeit schlägt Preis“. Jederzeit lieferfähig zu sein, sei „das Erfolgskriterium in einem Markt, der Einkaufen auf ein paar Mausklicks auf dem heimischen Sofa reduziert hat“, schreibt System Alliance in dem Whitepaper.

Fast die Hälfte der Käufer, bei denen Onlinehändler ihre Lieferzeitversprechen halten, ist laut dem Whitepaper nicht bereit, bei diesen Shops noch einmal zu bestellen. Mehr als zwei Dritteln der Kunden von Onlineshops würden außerdem eine transparente Sendungsverfolgung wünschen. Es gehe ihnen dabei vorrangig darum, Abweichungen von der voraussichtlichen Ankunftszeit möglichst exakt zu erfahren.

Ihre Verkaufschancen können die Versandhändler außerdem mit einer flexiblen Logistik erhöhen. Anbieter von großen Produkten wie weißer und brauner Ware, Fernsehgeräten und Ähnlichem profitieren dabei von immer umfassenderen Serviceangeboten der Dienstleister. Diese bauen Mehrwertleistungen wie zwei-Mann-Handling, die Anlieferung frei Verwendungsstelle, Aufbau- und Anschlussdienste sowie Rücknahmemöglichkeiten aus. Daneben ist die Zustellung von Waren, die nicht mehr als 35 Kilo wiegen, auch im ein-Mann-Verfahren möglich.

Neben der klassischen telefonischen Terminvereinbarung für die Zustellung steigt auch die Bedeutung der digitalen Avisierung. Die Endkunden werden dabei per SMS oder E-Mail benachrichtigt, sobald ihre Ware auf das Fahrzeug der Empfangsspedition geladen ist.

Im Sinne einer gesteigerten Kundenzufriedenheit gilt es demnach, so früh wie möglich zusammenzuarbeiten und Prozesse ineinander greifen zu lassen. Es ist wichtig, dass nach erfolgter Bestellung der Versandprozess so schnell wie möglich in Gang gesetzt wird. Für eine effiziente Versandkette ist es außerdem wichtig, dass ein Logistikdienstleister den gesamten Prozess vom Lager bis zum Empfänger begleitet. Auf der technischen Seite können Schnittstellen zwischen Shopsystem und Lagerverwaltung helfen.

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