Weniger Verkehrszeichen in Deutschland

Der Schilderwald an deutschen Straßen lichtet sich zum 1. September. Medienberichten zufolge haben sich die Verkehrsministerien von Bund und Ländern geeinigt, acht Verkehrszeichen aus der Straßenverkehrsordnung zu streichen.
Redaktion (allg.)
Dazu zählen beispielsweise die vor Schnee- und Eisglätte warnende schwarze Schneeflocke und das zum Sprung in den See ansetzende Auto, das auf ein nahes Ufer hinweist. Betroffen sind auch die Warnschilder für Steinschlag, Viehtrieb, Split/Schotter, Flugbetrieb und eine bewegliche Brücke. Das an Zebrastreifen angebrachte „Fußgängerüberweg"-Schild verschwindet ebenso. Die Verkehrszeichen werden allerdings nicht zum Monatswechsel abgebaut, ihre Demontage wird sich über mehrere Jahre hinziehen. Vorausgesetzt, die lokalen Straßenverkehrsbehörden sehen keinen besonderen Unfallschwerpunkt, der die Beibehaltung des Schildes erfordert. Weitere Verkehrsschilder wie Bahnübergang, Richtgeschwindigkeit und schlechter Fahrbahnrand bekommen eine Galgenfrist von zehn Jahren. In der Zeit soll ihr Nutzen überprüft werden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee wollte eigentlich noch mehr Schilder wie beispielsweise „Wanderparkplatz" oder „Autobahnkiosk" abbauen, war allerdings am Widerstand von Tourismus-, Naturschutz- und Automobilverbänden gescheitert. Mit dem angekündigten Verschwinden der Verkehrszeichen werden jedoch auch neue Schilder eingeführt. "Inliner frei" erlaubt beispielsweise Rollschuhfahrern künftig das Befahren von Radwegen. Das Zeichen „Durchlässige Sackgasse" kennzeichnet Straßen, an deren Ende herkömmliche Kfz nicht weiterfahren können, landwirtschaftlicher Verkehr oder Radfahrer mitunter dagegen wohl. (swe)(sw)
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