VW: Beim ID.Buzz setzt man innen auf Rezyklate

Der vollektrische ID.Buzz von VW wird in zwei Varianten auf den Markt kommen, als Bus sowie als Transporter. Ganz offiziell präsentiert wird er am 09. März – der Hersteller gibt schon einmal Einblicke ins Interieur.

Das Unternehmen verzichtet beim neuen Fahrzeugmodell komplett auf Leder - verwendet werden stattdessen recycelte Kunststoffe und Garn, der zu zehn Prozent aus Kunstoff, der aus dem Meer gefischt wurde, besteht. (Foto: VW)
Das Unternehmen verzichtet beim neuen Fahrzeugmodell komplett auf Leder - verwendet werden stattdessen recycelte Kunststoffe und Garn, der zu zehn Prozent aus Kunstoff, der aus dem Meer gefischt wurde, besteht. (Foto: VW)
Anna Barbara Brüggmann

Kompakte Außenmaße bei gleichzeitig viel Platzangebot im Innenraum verspricht Volkswagen für den ID.Buzz und ID.Buzz Cargo, beide feiern am 9. März Weltpremiere. Noch sind die Fahrzeuge allerdings seriennahe Studien und werden derzeit noch nicht zum Verkauf angeboten.

Der ID.Buzz soll laut VW fünf Sitzplätze und bei voller Besetzung noch Platz für 1.121 Liter Gepäck haben. Das maximale Stauvolumen des mit einer Trennwand hinter der ersten Sitzreihe ausgestatteten ID. Buzz Cargo wird über 3,9 Kubikmeter betragen, so VW.

Bestellbar sein soll der ID.Buzz in sieben Einfarb- und vier Zweifarblackierungen, im Interieur setzt man auf eine Kombination aus Weiß und frischen Farbtönen sowie auf Stilelemente aus der T1-Generation. Die Farben korrespondieren dabei mit den Exterieur-Lacken, so der Hersteller, und finden sich, falls gewünscht, in den Sitzinnenflächen, dem Armaturenbrett und in der Türverkleidung wider.

Akzente setzen soll die Ambientebeleuchtung (optional mit bis zu 30 Farben). Im Innenraum sind zudem verschiedene ID. Buzz-Motive angebracht, darunter auch teils funktionale Features, wie zum Beispiel ein Flaschenöffner und ein Eiskratzer.

Mit dem neuen Fahrzeugmodell geht der Hersteller nach eigenen Angaben einen Schritt weiter in Richtung vollständig elektrifizierte Mobilität. Das Volkswagen-Konzept sieht vor, bis 2030 die CO2-Emissionen pro Fahrzeug in Europa um 40 Prozent zu senken, bis spätestens 2050 will das Unternehmen nach eigenen Angaben bilanziell klimaneutral sein.

Mit der Strategie Accelerate will das Unternehmen gemäß eigener Aussage bis 2030 den Anteil reiner E-Modelle am gesamten Fahrzeugabsatz in Europa auf mindestens 70 Prozent und in Nordamerika und China auf mindestens 50 Prozent steigern. 

Beim ID. Buzz und ID. Buzz Cargo soll komplett auf Leder und andere Materialien tierischen Ursprungs verzichtet werden, stattdessen sollen Ersatzstoffe mit ähnlichen Eigenschaften und Haptik zum Einsatz kommen: Der Lenkradkranz besteht aus Polyurethan.

Für Sitzbezüge, Bodenbeläge und den Innenhimmel werden unter anderem Materialien aus recycelten Produkten verwendet, lässt man verlautbaren - beispielsweise ein Stoff aus Seaqual-Garn, dessen Fäden zu circa zehn Prozent aus gesammeltem Meereskunststoff und zu circa 90 Prozent aus PES (recycelte PET-Flaschen) bestehen. Damit ließen sich gegenüber vergleichbaren Produkten 32 Prozent CO2-Emissionen einsparen. Der Konzern verwendet außerdem erstmals im ID. Buzz das ArtVelours ECO, das gemäß Herstellerangaben zu 71 Prozent aus Rezyklat besteht.

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