Voltlabor fertigt Li-Io-Akkus

An seinem Standort im österreichischen Bad Leonfelden hat der Batteriesystem-Hersteller Voltlabor jetzt eine neue Serienproduktionslinie für Lithium-Ionen-Batterien in Betrieb genommen.

Die Österreicher haben eine neue Fertigungslinie für Lithium-Ionen-akkus in Betrieb genommen. | Foto: Voltlabor
Die Österreicher haben eine neue Fertigungslinie für Lithium-Ionen-akkus in Betrieb genommen. | Foto: Voltlabor
Christine Harttmann
(erschienen bei VISION mobility von Franka Stoeck)

Voltlabor hat nach eigenen Angaben seit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Batterieentwicklung. Mit der neuen Anlage gelingt es dem Unternehmen, die Fertigungskapazität auf 500 MWh pro Jahr zu steigern. Voltlabor-Geschäftsführer Stefan Gaigg erklärt dazu:

„Das ist ein wichtiger Meilenstein für uns als Hidden Champion aus Österreich, um weiter zu wachsen und künftig weltweit Kundenaufträge zu bedienen“

Ende 2020 soll das neue Batteriesystem unter anderem in Bussen, Lkws und Arbeitsmaschinen zum Einsatz kommen. Voltlabor trotzt damit der Corona-Krise und wächst weiter. Nach Unternehmensangaben konnten alle Serienprojekte bedient und neue Kunden gewonnen werden. Im Sommer 2019 hat sich die oberösterreichische Technologiegruppe Miba am Unternehmen beteiligt. Voltlabor strebt mit der Beteiligung an, einen Batteriesystem-Spezialisten von internationaler Bedeutung aufzubauen. 

Was bedeutet das?

Der Schwerpunkt von Voltlabor liegt auf technologisch anspruchsvollen Nischen. Durch die Beteiligung von Miba kann es dem eher kleinem Unternehmen nun aber gelingen, Zugang zu weltweiten Märkten und Produktionsmöglichkeiten zu erhalten.

 

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