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Verkehrssicherheit: Toter Winkel sorgt für Gefahr

Die Remscheider Spedition Herbert Flesche beteiligt sich an einer bundesweiten Aufklärungsaktion zum Thema toter Winkel.
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Redaktion (allg.)
„Unsere Fahrer sind täglich in ganz Deutschland unterwegs. Sie tragen eine große Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr und dessen sind wir uns bewusst“, sagt Christian Kuhstoß. Er ist bei der Remscheider Spedition Herbert Flesche für das Qualitätsmanagement zuständig. Für ihn und Werkstattleiter Georg Baier ist die Sicherheitsausstattung des Fuhrparks ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche und sichere Dienstleistung im Transportgewerbe. Die Spedition beteiligt sich deshalb an einer neuen Aktion, die mit dem sogenannten toten Winkel auf einen speziellen Gefahrenbereich aufmerksam machen soll, der vor allem für Fußgänger und Zweiradfahrer eine großes Unfallrisiko darstellt. Es handelt sich um eine bundesweite Aufklärungs- und Aufkleberaktion in Zusammenarbeit mit der Kinderunfallhilfe und in enger Kooperation mit der Abteilung Verkehrsprävention der Polizei. An allen Fernverkehr-Lkw der Spedition Flesche wird ein auffallender schwarz-gelber Aufkleber angebracht, der Fußgänger und Radfahrer auf einen möglichen toten Winkel aufmerksam machen soll. Dass die Gefahr oft deutlich unterschätzt wird, präsentieren die Polizeihauptkommissare (PHK) Michael Brandenstein und Stefan Keller in Rahmen der Aktion anschaulich. Mit einem orangefarbenen Dreieck verdeutlichen sie, welche Fläche der Fahrer rechts neben seinem Fahrzeug unter Umständen gar nicht im Blick hat. „Da verschwindet eine ganze Schulklasse“, sagt PHK Brandenstein. Denn die Fläche messe immerhin fast 15 Quadratmeter. Neuere Lkw-Modelle sind mit einem umfangreichen System aus bis zu vier Spiegeln auf jeder Seite ausgerüstet, darunter ist auch einer, der den toten Winkel sichtbar macht. Schaut der Fahrer dort hinein, erkennt er das Dreieck in vollem Umfang. Der Spezialspiegel ist allerdings nur für alle Modelle ab dem Baujahr 2007 Pflicht. Fahrzeuge vor dem Baujahr 2000 müssen nicht nachgerüstet werden. Es fahren also immer noch etliche Fahrzeuge ohne Spezialspiegel herum. Auch guckt natürlich ein Fahrer nicht permanent in den Spiegel. Deshalb sollte jeder, der sich als Fußgänger oder Radfahrer einem Lkw nähert, in jedem Fall dahinter und nicht daneben stehen bleiben. „Eng kann es beim Rechtsabbiegen werden. Vorne ist der Lkw schon um die Kurve, mit dem Heck aber kann er einen danebenstehenden Passanten erwischen, wenn der Fahrer ihn nicht sieht“, warnt PHK Brandenstein. (tbu) (Foto: Spedition Herbert Flesche)(sw)
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