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Das Thema Lkw-Tests wird präsentiert von

Verkehrssicherheit: Mangelhafte Lichtanlage als Risikofaktor

Zwar hat sich die Mängelquote defekter Lichter laut dem Licht-Test 2017 gebessert, dennoch sind 32,5 Prozent der Nutzfahrzeuge mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs.
Nicht nur bei winterlichen und nebligen Verhältnissen sind funktionierende Scheinwerfer wichtig. (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)
Nicht nur bei winterlichen und nebligen Verhältnissen sind funktionierende Scheinwerfer wichtig. (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)
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Anna Barbara Brüggmann

In die Statistik, die von der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und dem Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) veröffentlicht wurde, flossen die Ergebnisse von mehr als 5.200 getesteten Lkw, Transportern und Bussen mit ein. Mit 22,4 Prozent sind vor allem die Hauptscheinwerfer betroffen (2016: 28,5 Prozent).
Der Anteil zu hoch eingestellter Scheinwerfer sank auf 10,1 Prozent (2016: 13,2 Prozent). Die Quote zu niedrig eingestellter Frontlichter lag bei 7,8 Prozent, im Vorjahr waren es noch elf Prozent. Ein vollständig ausgefallener Scheinwerfer wurde bei 4,1 Prozent der Nutzfahrzeuge von den Prüfern festgestellt (2016: 6 Prozent), ein Totalausfall bei 0,5 Prozent (2016: 1,8 Prozent).
Bei der Heckbeleuchtung wurden bei 9,3 Prozent der Fahrzeuge Defekte bemerkt (2016: 12 Prozent). Die Zahl der Nutzfahrzeuge ohne Bremslicht blieb mit rund 4,3 Prozent unverändert.
Schirmherr der Oktoberaktion 2017 war Verkehrsminister Alexander Dobrindt, als Partner waren Renault, Osram, ADAC, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe und der Zentralverband der Augenoptiker beteiligt. Da defekte Beleuchtungsanlagen ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen, appellieren ZDK und DVW an alle Nfz-Fahrer, das ganze Jahr über auf die Beleuchtung zu achten, diese regelmäßig zu kontrollieren und Mängel umgehend beheben zu lassen.

Quellenhinweis Bilder (tlw.): Pixelio
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