Verkehrsministerium: Oliver Luksic ist Ansprechpartner für die Logistikbranche

Mit der Ernennung eines Koordinators für den Schienenverkehr und einen Beauftragten für Güterverkehr und Logistik, hat das Bundesverkehrsministerium weitere wichtige Personalien bekannt gegeben. Bekannt ist jetzt auch, wer sich um die Ladesäuleninfrastruktur kümmern soll.

 

 

Oliver Luksic ist neuer Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik. (Foto: BMDV)
Oliver Luksic ist neuer Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik. (Foto: BMDV)
Christine Harttmann

In seiner heutigen Sitzung stimmte das Bundekabinett den Personalvorschlägen von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing zu. Es ernannte Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, zum neuen Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik. Luksic als zentraler Ansprechpartner der Bundesregierung für die deutsche Logistikbranche fungieren und sich für deren Belange einsetzen.

 „Eine leistungsstarke Logistik ist sowohl Rückgrat unserer Wirtschaft als auch Grundlage der Versorgungssicherheit“, erklärte Luksic anlässlich seiner Ernennung. „Das trifft gerade auf Deutschland als Exportnation im Herzen Europas zu. Gemeinsam mit der gesamten Branche werde ich mich daher für eine moderne, wettbewerbsfähige Transportwirtschaft einsetzen. Mein Ziel ist, Digitalisierung und Intermodalität der Logistik voranzubringen. Zudem setze ich auf eine Politik, die Klimaschutz, technische Innovation und wirtschaftlichen Erfolg verbindet.“

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, übernahm auf Vorschlag Wissings das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für den Schienenverkehr. Er ist damit unter anderem für die Entwicklung eines strategischen Gesamtkonzepts für die Schiene zuständig. Laut dem Bundesverkehrsministerium soll er als Schnittstelle für die Abstimmung mit den Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung fungieren und sich innerhalb und außerhalb der Bundesregierung für die Belange des Schienenverkehrs einsetzen.

„Das Amt des Schienenverkehrsbeauftragten der Bundesregierung ist für mich Verpflichtung und Ehre zugleich“, erklärte Theurer anlässlich seiner Ernennung. „Ich möchte damit einen Beitrag zur Verwirklichung der ambitionierten Ziele des Koalitionsvertrages in der Bahnpolitik als Kernelement einer klimaschonenden Mobilität leisten. Mit dem Zukunftsbündnis Schiene werde ich zeitnah die schnelle Umsetzung der Maßnahmen des Masterplans Schienenverkehr erörtern.“

Kapazität, Qualität und Kundenorientierung seien, so Theurer, die Schlüsselelemente für einen attraktiveren Schienenverkehr. Die Umsetzung des Deutschlandtakts und ein darauf basierendes Programm zur schnellen Kapazitätserweiterung seien dafür die entscheidenden Instrumente.

„Die Potenziale der Digitalisierung von Bahnbetrieb und Infrastruktur wollen wir dazu zügig nutzen. Gleichzeitig werde ich auch darauf achten, dass effizientere und transparentere Strukturen der DB AG die richtige Balance zwischen gemeinwirtschaftlich orientierter Infrastruktur und wettbewerblichen Verkehrsangeboten schaffen, damit wir alle noch größeren Nutzen aus der Schiene ziehen können.“

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat darüber hinaus im Bundesministerium für Digitales und Verkehr erstmals eine Beauftragte für Ladesäuleninfrastruktur eingesetzt. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Daniela Kluckert, soll den Ausbau der Ladeinfrastruktur im BMDV koordinieren und prioritär vorantreiben.

 „Die Zukunft des Individualverkehrs liegt in der Elektromobilität. Um die Menschen von der Attraktivität der Elektromobilität zu überzeugen, muss das Laden von E-Autos einfacher und schneller werden – so wie bei herkömmlichen Verbrennern muss das Tanken in kurzer Zeit flächendeckend, überall und barrierefrei möglich sein“, kommentiert Kluckert ihr neues Amt. „Hier müssen und wollen wir vorankommen – um die eigenen Klimaschutzziele zu erreichen und damit unsere Unternehmen einen starken Heimatmarkt haben. Nur so bleiben wir Mobilitätsweltmeister und nur so können wir bezahlbare Mobilität für alle auch zukünftig sichern. Dafür möchte ich mich mit voller Kraft einsetzen.“

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