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Verkehrsaufkommen: Kombiverkehr wieder im Aufwind

Die Frankfurter Kombiverkehr KG hat nach deutlichen Einbußen 2012 in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres im Verkehrsaufkommen wieder zugelegt.
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Christine Harttmann

„Die Nachfrage ist stark, wir haben unser Zugangebot erweitert und konnten die Zahl der Sendungen pro Verkehrstag bis einschließlich Mai dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 3,1 Prozent steigern“, teilte Geschäftsführer Robert Breuhahn heute während der Vorstellung des Jahresergebnisses auf der Gesellschafterversammlung des Unternehmens in Frankfurt mit. Inwieweit dieses Wachstumstempo gehalten werden könne, sei derzeit noch nicht abzusehen. So sei im Juni wegen des Hochwassers erneut die Verbindung über den Brenner mehrere Tage ausgefallen. Auch in Ostdeutschland belaste das Hochwasser die Verbindungen erheblich.

Im Jahr 2012 verzeichnete Kombiverkehr in einem insgesamt rückläufigen Transportmarkt auf der Schiene einen Rückgang der Sendungsmenge um 4,7 Prozent. Dabei ist die Zahl der nationalen Sendungen in Deutschland mit 3,7 Prozent deutlich weniger gesunken als die Zahl der internationalen Sendungen mit 5,0 Prozent. Der Umsatz reduzierte sich um 5,5 Millionen auf 424,5 Millionen Euro.

Während in den alpenquerenden Korridoren durch Österreich und die Schweiz deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren, punkteten die Verbindungen nach Polen mit bis zu Zuwachsraten von 41,9 Prozent. Die Frankreichverkehre legten um 50 Prozent zu. Die Situation im alpenquerenden Verkehr führt Kombiverkehr maßgeblich auf die Infrastruktur-Engpässe desvergangenen Jahres zurück.

Optimistisch blickt Breuhahn auf die Entwicklung von Kombiverkehr im laufenden Jahr. So sei in diesem Jahr die Auslastung der in der zweiten Jahreshälfte 2012 eingeführten neuen Züge dank einer erhöhten Nachfrage worden. „Darüber hinaus haben wir unser Netz im ersten Halbjahr 2013 nochmals um 30 Zugabfahrten pro Woche erweitert“, so Breuhahn.

Eine weitere Verdichtung des Netzwerkes sei schrittweise möglich, weil die Engpässe in der Umschlagkapazität an mehreren zentralen Terminals beseitigt worden seien.

Für leichte Entspannung bei Transporten von Megatrailern auf der Schiene hat die Bestellung von 100 Doppeltaschenwagen des Typs T3000 gesorgt. Seit April dieses Jahres sind alle Waggons ausgeliefert und in die Zuggarnituren übernommen worden.

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