Verkehr: Zahl der Unfalltoten geht deutlich zurück

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen im Mai 2006 fast 18 Prozent weniger Menschen als im Mai 2005 im Straßenverkehr um.
Torsten Buchholz
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden kamen im Mai 2006 gegenüber dem Vorjahr bei Straßenverkehrsunfällen bundesweit 414 Menschen ums Leben. Das waren 17,7 Prozent oder 89 Personen weniger als im Mai 2005 und damit die niedrigste Zahl in einem Mai seit Einführung der Statistik im Jahr 1953. Auch die Zahl der Verletzten ist um 5,7 Prozent auf 38.500 gegenüber dem Mai 2005 gesunken. Die Polizei hat im Mai 2006 in Deutschland rund 190.400 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, das waren 0,9 Prozent weniger als im Mai 2005. Dabei ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 5,3 Prozent auf 30.100 und die der Unfälle mit nur Sachschaden um 0,1 Prozent auf 160.400 zurückgegangen. In den Monaten Januar bis Mai 2006 erfasste die Polizei insgesamt 891.200 Straßenverkehrsunfälle, ein Rückgang um 1,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren 113.200 Unfälle mit Personenschaden (minus 8,4 Prozent) und 778.000 Unfälle mit nur Sachschaden (minus 0,3 Prozent). Bei Straßenverkehrsunfällen wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1.782 Personen getötet, dies sind 222 oder gut 11 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres. Die Zahl der Verletzten sank in diesem Zeitraum um 8,4 Prozent auf rund 147.300.
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