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USA: UPS forciert den Gas-Antrieb

Nach ausgiebigen Praxistests weltweit investiert UPS in seiner Heimat USA kräftig in den Ausbau seiner Erdgasflotte. In Deutschland will das Unternehmen ebenfalls 25 neue CNG-Fahrzeuge anschaffen.
Unter anderem will UPS seine Flotte um 400 Sattelzugmaschinen, alle mit Erdgas betrieben, erweitern. (Foto: UPS)
Unter anderem will UPS seine Flotte um 400 Sattelzugmaschinen, alle mit Erdgas betrieben, erweitern. (Foto: UPS)
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Christine Harttmann

Fünf zusätzliche Tankstellen für komprimiertes Erdgas (CNG) und mehr als 700 neue Erdgasfahrzeuge hat der Logistikkonzern angekündigt. Unter anderem will das Unternehmen seine Flotte um 400 Sattelzugmaschinen und 330 Terminal-Trucks, alle mit Erdgas betrieben, erweitern. Für das Projekt veranschlagt UPS 130 Millionen US-Dollar. Bereits 2016 hatte der Konzern in den Ausbau seiner Fahrzeugflotte mit alternativen Antrieben 100 Millionen US-Dollar und im vergangenen Jahr 90 Millionen US-Dollar investiert. Sein Engagement im Bereich alternativer Treibstoffe und fortschrittlicher Technologien kostete den Konzern gemäß eigenen Angaben zwischen 2008 und 2018 mehr als einer Milliarde US-Dollar.

Die 400 Sattelschlepper liefern Freightliner und Kenworth. Die terminal-Trucks kommen von Tico. UPS wird die neuen CNG-Fahrzeuge in Verbindung mit den neuen CNG-Tankstellen in den USA einsetzen sowie bestehende Erdgas-Flotten an anderen US-Standorten erweitern.

In Deutschland setzt UPS derzeit 68 CNG-Fahrzeuge ein. Die Flotte wird momentan um weitere 25 aufgestockt. Die Bundesrepublik war das erste europäische Land, in dem UPS diese Technologie für die Paketzustellung eingesetzt hat. 1998 erfolgten erste Umbauten von konventionellen Fahrzeugen auf CNG-Antrieb, um Erfahrungen zu sammeln und Hersteller bei der Entwicklung dieser Antriebsart zu unterstützen. Mittlerweile können CNG-Fahrzeuge auch als Serienfahrzeuge bezogen werden.

Carlton Rose, UPS President, Global Fleet Maintenance and Engineering, ist sich der Wirksamkeit all dieser Aktivitäten sicher: „Wir sind fest davon überzeugt, dass weitere Investitionen in unsere Erdgasflotte ein Schlüsselelement sind, um unsere langfristigen Ziele bei der Reduzierung unserer CO2-Emissionen zu erreichen.“ Rose macht deutlich, dass UPS im vergangenen Jahr die Wirksamkeit von Erdgasfahrzeugen und -kraftstoffen aktiv unter Beweis stellte. Mit rund 290 Millionen Litern Benzin-Äquivalente habe das Unternehmen seine Bodenflotte betankt. „Wir treiben mit unserem Engagement die breite Einführung von Erdgasfahrzeugen voran“, betont der UPS-Manager.

Eine wichtige Voraussetzung für den verstärkten Einsatz von Gasfahrzeugen ist allerdings der Aufbau von CNG- und LNG-Kapazitäten (Liquefied Natural Gas). Betankt man die Fahrzeuge mit erneuerbarem Erdgas, dann reduziert sich UPS zufolge im Lebenszyklus eines Fahrzeugs der Ausstoß von Treibhausgasen um bis zu 90 Prozent. Aktuell betreibt UPS mehr als 50 eigene Erdgas-Tankstellen in den USA, Kanada und Großbritannien. Bis 2020 soll jedes vierte neu gekaufte Fahrzeug im Konzern mit alternativen Kraftstoffen fahren. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, 40 Prozent des Erdölverbrauchs durch andere Quellen als herkömmliches Benzin und Diesel zu ersetzen. Auf diese Weise will das Unternehme seine Treibhausgasemissionen beim weltweiten Bodenbetrieb bis 2025 um zwölf Prozent reduzieren.

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