UPS: Gewinnrückgang im zweiten Quartal

UPS hat für das zweite Quartal 2008 einen Gewinnrückgang aufgrund der schwachen US-Wirtschaft und hohen Treibstoffpreise bekanntgegeben.
Redaktion (allg.)
Der Paketdienstleister konnte im zweiten Quartal 2008 einen Umsatzanstieg in Höhe von 6,7 Prozent verzeichnen. Gleichzeitig musste das Unternehmen aber einen Rückgang des Gewinns pro Aktie um 18,3 Prozent auf 0,85 US-Dollar im Vergleich zu 1,04 US-Dollar im zweiten Quartal des letzten Jahres hinnehmen. Steigende Treibstoffpreise und eine stagnierende US-Wirtschaft haben den Gewinnrückgang, so UPS, sowohl im Paketgeschäft in den USA als auch im internationalen Bereich verursacht. Demgegenüber hat der Geschäftsbereich Supply Chain und Fracht seine Rentabilität erheblich verbessert. Die schleppende US-Wirtschaft verursachte eigenen Angaben zufolge im US-Paketgeschäft im zweiten Quartal 2008 einen Rückgang von 1,3 Prozent beim durchschnittlichen Tagesvolumen. Die durchschnittlichen Tagesvolumina gingen beim Air-Express-Volumen (Next Day Air) um 6,1 Prozent zurück, beim Air-Volumen außerhalb des Express-Service um 2,3 Prozent und beim Ground-Volumen um 0,7 Prozent. Der Umsatz pro Paket stieg konsolidiert um 3,1 Prozent an und verbesserte sich bei allen Servicearten. Diese Faktoren waren zusammen mit dem rasanten Anstieg der Treibstoffpreise und der zweimonatigen Verzögerung bei der Anpassung des Treibstoffzuschlags für den Rückgang der Betriebsergebnisse im zweiten Quartal 2008 verantwortlich. Die internationalen Ergebnisse wurden im zweiten Quartal 2008 durch die höheren Treibstoffkosten, durch den Rückgang des US-Importvolumens und durch das langsamere Wachstum bei den Premium-Diensten in den wichtigen Regionen der Welt negativ beeinflusst. Das Exportvolumen legte um 10,2 Prozent zu, wobei sich das frühe Osterdatum, durch das sich die Wachstumsrate um etwa 2 Prozent erhöhte, positiv auswirkte. Gleichwohl hat sich das Volumenwachstum während des zweiten Quartals 2008 beträchtlich verlangsamt. Der Umsatz des Geschäftsbereichs Supply Chain und Fracht verbesserte sich um annähernd 11 Prozent, wobei der Betriebsgewinn um mehr als 50 Prozent zulegte. Ausschlaggebend für die Ergebnisse war die nach wie vor starke Performance des Speditions- und Logistikgeschäfts. (swe)(sw)
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