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Unzustellbare DHL-Pakete bekommen eine zweite Chance

Ist der Empfänger nicht zu ermitteln, geht das Paket zurück zum Absender. Um das zu vermeiden, lagert DHL Paket solche Sendungen nun vorrübergehend in der Filiale.
Foto: DHL
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Anna Maria Schmid

Mit „Filial-Routing“ bietet DHL Paket seinen Geschäftskunden seit 1. Februar einen neuen Service, der die Anzahl von Rücksendungen, die wegen Unzustellbarkeit wieder an den Absender gehen, verringern soll. Die Sendung wird sieben Werktage in der nächsten Filiale bereitgehalten.

DHL schickt eine Abholbenachrichtigung mit Angabe der Filiale, deren Öffnungszeiten und der Lagerdauer des Pakets an den Empfänger. Der Händler kann wählen, ob diese E-Mail direkt an den Empfänger geht oder erst an ihn, damit er sich selbst an den Empfänger wenden kann. Der Empfänger kann sein Paket in der Filiale abholen, wenn er einen Ausweis und die per Mail versandte Abholbenachrichtigung dabei hat.

Der Versender kann den Service „Filial-Routing“ zunächst kostenfrei in Auftrag geben, heißt es bei DHL. Wenn eine unzustellbare Sendung dann in die Filiale geschickt werde, werde ein Entgelt von 1,99 Euro pro Sendung fällig. Wenn die Sendung innerhalb der Lagerfrist nicht abgeholt wird und deshalb doch zurückgeschickt wird, stellt DHL zusätzlich das Rücksendeentgelt in Rechnung.

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