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Ungarn: Waberer’s auf Wachstumskurs

Das ungarische Transport- und Speditionsunternehmen Waberer’s hat die Zahlen für das erste Halbjahr 2017 vorgelegt. Danach ist im Vergleich zum Vorjahr der Umsatz um 13 Prozent auf 313 Millionen Euro angestiegen, während der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um vier Prozent auf 40 Millionen Euro zulegte.
Foto: Waberer's
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Torsten Buchholz

Der Umsatzanstieg sei durch organisches Wachstum der wichtigsten Geschäftssegmente zustande gekommen sowie durch den Zukauf eines Versicherungsunternehmens, das ab dem zweiten Quartal 2016 konsolidiert wurde, teilt das Unternehmen mit. Im Segment Internationaler Transport sei der Umsatzanstieg um vier Prozent wichtigen Kunden zu verdanken. Der Umsatz bei der regionalen Kontraktlogistik stieg um 38 Prozent durch neue, umfangreiche Kundenverträge.

Der Flottenbestand nahm im Jahresvergleich um sieben Prozent auf mehr als 3.700 Lastwagen zu, die laut Waberer’s eine Rekord-Auslastungsrate von 92 Prozent erreichten. Finanziert durch Erlöse aus dem Börsengang, wurde der Zukauf von Link am 20. Juli 2017 abgeschlossen. Die strategische Akquisition ermöglicht den Zugang zu einer weitreichenden Kunden- und Mitarbeiterbasis in Polen.

„Das ist ein starkes, erstes Finanzergebnis für den nun börsennotierten Konzern, das die Effektivität unserer auf Wachstum ausgerichteten Strategie unter Beweis stellt. Wir freuen uns über die kontinuierliche positive Entwicklung unseres Unternehmens, da wir die Ziele für die erste Hälfte des Jahres 2017 hinsichtlich der Entwicklung des Umsatzes und des Ebitda erreicht haben. Auch wenn es angesichts der normal schwankenden, allgemeinen Marktbedingungen anders als erwartet ausfällt“, erklärt Ferenc Lajkó, CEO von Waberer’s International Nyrt.

Für die Zukunft plant Waberer’s Lajkó zufolge die günstigen Bedingungen der regionalen Märkte zu nutzen, indem man sowohl auf weiteres organisches Wachstum wie auch gezielte Akquisitionen in Nachbarländern setzt. „In Bezug auf den internationalen Transport – basierend auf den bereits vorhandenen Effizienzgewinnen und positiven Ergebnissen der vergangenen Monate – erwarte ich, dass wir unsere Ziele für das Gesamtjahr 2017 erreichen werden. Gleichzeitig setzen wir die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung unserer Effizienzindikatoren fort, wie zum Beispiel Auslastungsrate und Kraftstoffverbrauch“, sagt Lajkó.

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