Ungarn: Neues Kontrollsystem für Warentransporte

Seit dem 1. Januar müssen in Ungarn alle Warentransporte mit Lkw über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht über das elektronische Kontrollsystem EKAER angemeldet werden.
Christine Harttmann

Die entsprechende Online-Plattform zur Registrierung, Anmeldung der Transporte und Erlangung der EKAER-Nummer hat das Osteuropäische Land inzwischen freigeschaltet (https://www.ekaer.nav.gov.hu/). Auf der Internetseite finden sich außerdem Rechtsakte und Informationen zu technischen und organisatorischen Details.

Im Zuge der Meldung erfolgt die Erteilung einer Identifikationsnummer, der sogenannten EKAER-Nummer, die vom Absender oder Empfänger für jeden einzelnen Transport gesondert beantragt werden muss.

Das Kontrollsystem soll helfen, die Hinterziehung der Umsatzsteuer zu verhindern. In erster Linie sind hiervon der ungarische Empfänger beziehungsweise der Absender in Ungarn betroffen.

Wie der Deutsche Speditions- und Logistikverband erklärt, dürfen seit dem 1. Januar 2015 Waren aus anderen EU-Mitgliedsstaaten oder in andere EU-Mitgliedsstaaten sowie erstmalige steuerpflichtige Warenverkäufe an Nicht-Endabnehmer innerhalb Ungarns die in Fahrzeugen über 3,5 Tonnen befördert werden, nur durchgeführt werden, wenn das Unternehmen über eine gültige EKAER-Nummer verfügt.

Die Nummer gilt jeweils nur für eine Beförderung und hat eine Gültigkeit von 15 Tagen ab Ausgabetag.

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