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Umfrage: Verkehrsexperten rügen den Schienengüterverkehr

Das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Verkehrsträger Schiene wurde im Rahmen einer Sonderumfrage mit der Schulnote 3,7 bewertet. Der Kombinierte Verkehr Schiene/Straße ist den Experten zu langsam, zu aufwändig und zu teuer.
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Redaktion (allg.)
Befragt wurden 300 Spitzenkräfte der Transport- und verladenden Wirtschaft. Die Umfrage führte die ProgTrans AG, Basel, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim durch. Größtes Hindernis einer Verkehrsverlagerung auf die Schiene sei demnach die Transportlaufzeit. 70 Prozent der Befragten sehen darin ein Problem. Ein weiteres Problem sei aus Praxissicht der organisatorische Aufwand. ProgTrans und das ZEW vermuten dahinter die Kritik an zu vielen Beteiligten und zu wenig Flexibilität. Auf Platz drei der Nachteile folgt der Preis: fast zwei Drittel der Teilnehmer beurteilen den Kombinierten Verkehr als sehr teuer. Immerhin gewann laut Umfrage ein Drittel durch die Marktpräsenz der neuen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein positiveres Bild vom Verkehrsträger Schiene. Das Verhältnis Schienennutzer zu Nichtnutzer bei den Befragten ist jedoch eins zu eins. Die Nichtnutzer planen auch im kommenden Jahr nicht, den Verkehrsträger Schiene zu nutzen.
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