TX Logistik: Erhöhte Relation zwischen Malmö und Niederrhein

Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen hat die Relation zwischen dem deutschen Kaldenkirchen und dem schwedischen Malmö ausgebaut.

Das Unternehmen erhöht die Frequenz auf seiner Intermodalverbindung zwischen dem Niederrhein und Schweden. Foto: TX Logistik
Das Unternehmen erhöht die Frequenz auf seiner Intermodalverbindung zwischen dem Niederrhein und Schweden. Foto: TX Logistik
Daniela Kohnen

Die TX Logistik AG erhöht die Frequenz auf der Intermodalverbindung zwischen dem Niederrhein und Schweden ab dem 5. Juli mit zwei zusätzlichen Rundläufen. Das zur Mercitalia-Gruppe gehörende Eisenbahnlogistikunternehmen will dann fünf Mal pro Woche von Kaldenkirchen im Kreis Viersen nach Malmö und zurückfahren. Transportiert werden dabei überwiegend Trailer, die mit Gütern aller Art beladen sind.

Die Route führt von Kaldenkirchen über Padborg und Kopenhagen zum CMP-Terminal in Malmö. An der deutsch-dänischen Grenze in Padborg erfolgt der Lokführer-Wechsel und die schwedische Tochtergesellschaft TX Logistik AB übernimmt die Traktion. Auf der Strecke über die Storebælt- und Öresundbrücke werden speziell ausgestattete Multisystem-Lokomotiven eingesetzt. Die Erlaubnis, die Storebæltbrücke nach der im Januar erfolgten allgemeinen Sperrung für alle Transporte von Trailern in Taschenwagen wieder für solche Verkehre zu nutzen, hat TX Logistik von der dänischen Aufsichtsbehörde Mitte Juni erhalten. Dabei wurde laut dem Unternehmen bescheinigt, alle behördlichen Vorgaben für einen sicheren Transport von Sattelaufliegern auf der Schiene zu erfüllen.

Das Railterminal in Kaldenkirchen ist nur wenige hundert Meter von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt und liegt zentral im Dreieck zwischen Venlo, Düsseldorf und dem Ballungsraum Rhein-Ruhr. In dieser wirtschaftlich bedeutenden Region gibt es nach Angaben von TX Logistik ebenso wie im skandinavischen Raum eine anhaltende Nachfrage nach Gütertransporten auf der Schiene. Dass die Verbindung zwischen Kaldenkirchen und Malmö bereits neun Monate nach dem Start ausgebaut werden konnte, zeige die Bedeutung dieses Korridors für den Warenaustausch zwischen West- und Nordeuropa, hieß es.   

Betrieben wird die Verbindung als offenes Zugsystem, bei der bis zu 38 Sattelauflieger auf einen Zug passen. Diese Verlagerung führt laut TX Logistik zu einer deutlichen Einsparung von CO2-Emissionen. Neben den beiden neuen Verkehren bedient das Unternehmen weiterhin drei Mal pro Woche von Malmö aus das Terminal in Eskilstuna, rund 100 Kilometer westlich von Stockholm. Das Eisenbahnlogistikunternehmen ergänzt somit das innerschwedische Netzwerk mit der nationalen Linie zwischen Trelleborg, Malmö und Eskilstuna, auf der aktuell sieben Rundläufe pro Woche gefahren werden.

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