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Tschechische Republik/Italien: Kombiverkehr zwischen Ostrava und Verona

Im kombinierten Verkehr Straße-Schiene verbinden neuerdings drei Direktzüge dreimal in der Woche die tschechische Stadt Ostrava mit dem italienischen Verona.
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Christine Harttmann

Erstmals verbinden drei Direktzüge des kombinierten Verkehrs Straße-Schiene (KV) die Industrieregionen im Norden Tschechiens und im Süden Polens mit denen in Norditalien. Wie der Operateur Kombiverkehr meldet, verkehren die Züge, auf denen Container, Wechselbehälter und Sattelauflieger befördert werden können, zwischen dem tschechischen Ostrava und Verona dreimal wöchentlich in jeder Richtung.

Bei Abfahrten am Mittwoch und Freitag in Verona, beziehungsweise Montag und Mittwoch in Ostrava erreichen die Züge jeweils direkt am nächsten Tag ihr Ziel. Am Wochenende wurden die Fahrpläne so gestaltet, dass bei Abfahrt am Freitag oder Samstag die Sendungen spätestens am Montagmorgen ab sechs Uhr abholbereit im Zielbahnhof zur Verfügung stehen. Der Meldung des Unternehmens zufolge hat Kombiverkehr den Direktzug gemeinsam mit dem italienischen Parnter Cemat und dem tschechischen Partner Bohemiakombi organisiert.

Im Terminal Quadrante Europa in Verona können die Sendungen aus Osteuropa direkt auf Züge nach Bologna, Nola und über Bari bis ins griechische Patras weiterverladen werden. Gleichzeitig haben Ladungen aus Süditalien Anschluss an den Direktzug nach Ostrava. Die Traktion des neuen Zuges wird von privaten Eisenbahnunternehmen übernommen. Auf italienischer Seite bis zum Brenner ist das Unternehmen RTC zuständig, auf österreichischer und deutscher Seite die Münchener Lokomotion und im tschechischen Teil das dort beheimatete Unternehmen AWT.

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