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Treffen des LSV in Dresden

„Wir wollen einen fairen Wettbewerb“ betonte Wieland Richter, im Amt bestätigter Präsident des Landesverbandes des Sächsischen Verkehrsgewerbes, bei der Mitgliederversammlung des LSV.
LSV-Präsident Wieland Richter
LSV-Präsident Wieland Richter
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Anna Maria Schmid

„Wenn ein Lkw mit 40 Tonnen 100 auf der Autobahn fährt und der Fahrer zehn Stunden über der Ruhezeit ist, ist das auch eine Verkehrsgefährdung“, sagte Verbandspräsident Wieland Richter auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des LSV am Samstag in Dresden. Manipulierte Tachografen, gefälschte Führerscheine oder Fahrer, die nach Leistung bezahlt würden, trügen zu einer Verzerrung des Wettbewerbs bei.

Von der Politik, darunter auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der zur Versammlung gekommen war, wünschte sich Richter „die Unterstützung, die wir als Steuerzahler erwarten können.“ Den Fahrern könne man keinen Vorwurf machen. „Sie brauchen das Geld, um ihre Familien zu ernähren.“

Ein weiteres Anliegen Wielands: Fehlende Planungssicherung bei der Maut. Das „Damoklesschwert der Mauterhöhung ab 1.Oktober“ hänge über den Spediteuren und niemand wisse, wie hoch die Mautgebühren für Bundesstraßen nach der Änderung im Juli sein werden.

Dass es darauf noch keine Antwort gibt, sei wenig verwunderlich, ist doch die neue Bundesregierung erst seit Kurzem im Amt, sagte Sachsens Ministerpräsident Kretschmer. Seine Themen an diesem Samstagvormittag: Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur. Nicht nur beim Glasfaserausbau hinke man hinterher. „Unterwegs in Sachsen kann man kein vernünftiges Telefonat führen.“ So sei es auch Ziel seiner Regierung, die vorhandenen Funklöcher zu stopfen.

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