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Transportmarkt: Zurückhaltende Erwartungen

Laut der Expertenbefragung des TransportmarktBarometers von ProgTrans/ZEW verlieren die Kapazitätsengpässe im Güterverkehr an Bedeutung. Auch die Transportpreise werden nach ansicht der Branchenkenner nicht mehr ganz so stark steigen.
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Torsten Buchholz
Die Meinungsforscher der ProgTrans AG, Basel, und des Mannheimer ZEW haben, wie seit 1998 viermal jährlich, rund 300 Spitzenkräfte der Transport- und verladenden Wirtschaft nach ihren Sechs-Monats-Prognosen hinsichtlich des Transportaufkommens und der Transportpreise befragt. Danach sind bei den Kurier-, Express- und Paketsendungen, bei der Luftfracht und neu auch bei Teilen der Seefracht sind die Prognosen zur Mengenentwicklung ungewohnt zurückhaltend, während beim klassischen Schienenverkehr sowie bei einzelnen Relationen des Binnenschiffsverkehrs und kombinierten Verkehrs die Einschätzungen optimistischer ausfallen. Bei den anderen Verkehrszweigen wird überwiegend eine gegenüber dem vierten Quartal 2006 abgeschwächte Zunahme des Transportaufkommens erwartet. Die Einschätzungen zur Preisentwicklung scheinen vor allem vom offenbar nicht mehr so stark erwarteten Anstieg verschiedener Kostenfaktoren wie Lkw-Maut, Arbeitskosten oder Dieselpreise geprägt zu sein. Generell wird mehrheitlich mit steigenden, in einzelnen Relationen auch mit stark steigenden Preisen gerechnet. In der Binnenschifffahrt gehen die Experten von stabilen Preisen aus. Die Erwartungen von Preissteigerungen liegen mit Ausnahme der Fernost-Seefracht allerdings niedriger als im Vorquartal. Preissteigerungen werden im Straßengüterverkehr sowie in den interkontinentalen Luftfrachtrelationen erwartet.
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