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Transportmarkt: Positives erstes Quartal

Trotz Frachtenrückgang im Februar startete der europäische Transportmarkt mit einem starken ersten Quartal ins Jahr 2017 – so das Ergebnis des TimoCom-Transportbarometers.
Das erste Quartal 2017 konnte an den frachtenreichen Jahresabschluss 2016 anknüpfen. (Foto: Deutsche Bahn AG)
Das erste Quartal 2017 konnte an den frachtenreichen Jahresabschluss 2016 anknüpfen. (Foto: Deutsche Bahn AG)
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Anna Barbara Brüggmann

Die Frachtenbörse registrierte im ersten Quartal 2017 ein Verhältnis von 43:57 bei Frachtanfragen gegenüber den freien Laderaumkapazitäten,ein positiverer Jahresauftakt im Vergleich zum schwachen Jahresbeginn 2016 (30:70).
Im Januar lag der Frachtanteil dem Transportbarometer zufolge mit 44 Prozent insgesamt sieben Prozentpunkte unter dem Wert von Dezember 2016. Gunnar Gburek, TimoCom Company Spokesman, zufolge habe das extreme Niedrigwasser in den Flüssen für zahlreiche Touren gesorgt, dank milder Wetterverhältnisse hätten die Transporte zudem ohne wintertypische Einschränkungen durchgeführt werden können.
Im Februar hatten die fehlenden Tage keinen so starken Einfluss wie im Jahr 2016, dennoch sank der Frachtanteil – wie auch in den letzten Jahren – zur Mitte des Quartals: 39 Prozent angebotener Fracht stand laut TimoCom 61 Prozent freiem Laderaum gegenüber.
Das gute Wetter hat sich zum Frühlingsanfang bezüglich der transportierenden Mengen bemerkbar gemacht und machte den März zum stärksten Monat des Quartals. Mit einem Frachtanteil von 47 Prozent stieg das Transportbarometer im März um acht Prozentpunkte.
Für das zweite Quartal erwartet TimoCom, dass ein erhöhtes Konsumverhalten zum Osterfest positive Auswirkungen auf die Frachtmengen habe. Gburek gehe zudem davon aus, dass sich die arbeitnehmerfreundlichen Feiertage auf die Konjunkturdaten gegenüber dem Vorjahr auswirken werden. „Bisher ist von schlechten Rahmenbedingungen durch wirtschaftliche und politische Ungewissheiten nichts zu spüren. Spannend bleibt, welche Auswirkungen sie auf die Entwicklung der europäischen Transportbranche haben werden“, erläutert Gburek.
Gemäß der Einschätzung von TimoCom werden die Frachten in den Monaten April, Mai und Juni die die Kapazitäten anknüpfend an die vergleichbaren Vorjahreszeiträume übersteigen.

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