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Transportmarkt: Deutlicher Frachtenüberhang im zweiten Quartal

Das vierteljährliche Transportbarometer von TimoCom verbucht für das zweite Quartal 2017 ein Frachten-Allzeithoch.
Im zweiten Quartal 2017 gab es einen deutlichen Frachtenüberhang. (Foto: Deutsche Bahn AG)
Im zweiten Quartal 2017 gab es einen deutlichen Frachtenüberhang. (Foto: Deutsche Bahn AG)
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Christine Harttmann

Wie der Transportplattform-Betreiber mitteilt, war der Frachtenüberhang im zweiten Quartal mit einem Fracht- zu Laderaumverhältnis von 70:30 deutlich. Durch alle drei Frühlingsmonate habe sich das Überangebot von Fracht gezogen.

Nach dem bereits aktiven Jahresstart verzeichnet TimoCom damit den höchsten Frachtanteil in der Geschichte des Transportbarometers. Der IT-Spezialist führt das auf die hohen Exporte, die laut Statistischem Bundesamt allein im Mai um 14,1 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen, zurück. Diese rasante wirtschaftliche Entwicklung sei, so die Analyse, maßgeblich gewesen für den starken Frachtüberhang und habe dafür gesorgt, dass europaweit übermäßig viele Kapazitäten benötigt wurden.

Im April stieg das Transportbarometer auf 68 Prozent Frachtanteil an. Im Mai lag das Fracht- zu Laderaumverhältnis dann bei 70:30. Der Juni war mit 71 Prozent Frachtaufkommen der frachtenreichste Monat seit den Datenerhebungen des Transportbarometers.

Laut des Konjunkturbarometers des Deutschen Instituts der Wirtschaft lag der Index mit 104 Punkten deutlich über der 100-Punkte-Marke. Das Konjunkturbarometer signalisiert damit ein kräftiges Wachstum der deutschen Wirtschaft.

Auch für die nächste absehbare Zeit geht TimoCom davon aus, dass kein ausgewogenes Verhältnis in Sicht ist und der Frachtanteil die freien Laderaumkapazitäten auch im nächsten Quartal wieder deutlich übersteigen wird.

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