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Transport Logistic 2019: Knorr-Bremse und Mobil Eye entwickeln Lkw-Abbiegeassistenten

Der Aftermarket-Spezialist Knorr-Bremse TruckServices und die Intel-Tochter Mobileye schließen eine strategische Partnerschaft und wollen schon ab September europaweit ein nachrüstbares Fahrerassistenzpaket inklusive Tot-Winkel-Warner anbieten.

Knorr-Bremse und Mobileye wollen gemeinsam Fahrerassistenzsysteme für Lkw entwickeln. Im Bild: Alexander Wagner, Leiter Aftermarket EMEA bei Knorr-Bremse sowie Lior Sethon, Deputy General Manager bei Mobileye besprachen die Details der Kooperation. (Foto: Knorr-Bremse)
Knorr-Bremse und Mobileye wollen gemeinsam Fahrerassistenzsysteme für Lkw entwickeln. Im Bild: Alexander Wagner, Leiter Aftermarket EMEA bei Knorr-Bremse sowie Lior Sethon, Deputy General Manager bei Mobileye besprachen die Details der Kooperation. (Foto: Knorr-Bremse)
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Anna Barbara Brüggmann
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Abbiegeunfälle mit Lkw haben der Nachmarktspezialist Knorr-Bremse TruckServices und die Intel-Tochter Mobileye im Rahmen einer strategischen Partnerschaft einen nachrüstbaren Abbiegeassistenten mit integrierten Fahrerassistenzsystemen für schwere Nutzfahrzeuge angekündigt.

Dieser soll ab Herbst 2019 mit integrierten Fahrerassistenzsystemen ProFleet Assist+ als Nachrüstlösung angeboten werden. Beide Unternehmen planen zudem, weitere gemeinsame Produkte für mehr Verkehrssicherheit zur Verfügung zu stellen, heißt es weiter. Das neue System wird auf der Transport Logistic vorgestellt. 

"Die strategische Partnerschaft kombiniert die bewährte Mobileye-Technologie mit dem spezifischen Knowhow der Knorr-Bremse für sämtliche Anwendungsfälle im Nutzfahrzeugbereich sowie dem umfangreichen Vertriebs- und Servicenetzwerk", erklärte der Komponentenspezialist.

Die Zusammenarbeit soll es Flotten in Europa ermöglichen, ihre Fahrzeuge mit modernen Kollisionswarnungstechnologien nachzurüsten. Das über Knorr-Bremse TruckServices angebotene Fahrerassistenzsystem soll Funktionen, wie Spurhalteassistent, Abstandsüberwachung und -warnung und vorausschauende Kollisionswarnung sowie einen Abbiegeassistenten bündeln.

Dieser soll den Fahrer unter anderem beim Rechtsabbiegen auf Verkehrsteilnehmer im toten Winkel aufmerksam machen. Das System arbeitet auf optischer Basis mit Kameras (Vision Sensor) und intelligenter Echtzeit-Datenberechnung, was laut Hersteller deutlich zuverlässigere Ergebnisse liefern soll als Ultraschall- oder Radarlösungen. "Auf diese Weise lassen sich ermüdende Fehlwarnungen vermeiden", glauben die Anbieter.

Das System sei ausschließlich als Warnsystem ausgelegt und greife nicht aktiv in die Fahrzeugsteuerung ein. Das vereinfache die nachträgliche Integration in die bestehende Infrastruktur des Fahrzeugs erheblich. Das Produkt ist auch ohne Abbiegeassistent erhältlich und besteht dann aus einer nach vorne gerichteten Kamera und Fahrerassistenzfunktionen, wie vorausschauende Kollisionswarnung und Spurhaltewarnung.

Halle A3, Stand 513

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