Transit Custom: Freie Wahl bei der Antriebsart

Die nächste Generation von Fords Kompaktvans kommt 2023 vollelektrisch und als Plug-in-Hybrid sowie Verbrenner. Auch für das VW-Pendant bildet er im wichtigsten Van-Segment die Basis.

Bleibt gesetzt: Neben dem Elektrifizierungszentrum für Pkw in Köln, bleiben die Nutzfahrzeuge im Ford-Otosan-Werk Kocaeli gebündelt, wo auch der E-Custom produziert wird. | Foto: Ford
Bleibt gesetzt: Neben dem Elektrifizierungszentrum für Pkw in Köln, bleiben die Nutzfahrzeuge im Ford-Otosan-Werk Kocaeli gebündelt, wo auch der E-Custom produziert wird. | Foto: Ford
Christine Harttmann
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Der Nutzfahrzeughersteller Ford hat jetzt bestätigt, dass die nächste Generation seines kompakten 3,0-Tonnen-Transporters Transit Custom nicht nur als reine Elektrovariante sowie als Verbrenner wahlweise mit Mildhybrid, sondern auch mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb ab der ersten Hälfte 2023 auf den Markt kommen soll. Das Fahrzeug wird zudem auch die eigenständige Multiantriebsplattform für die nächste Generation des Volkswagen-Kompakt-Vans bilden und mit den Modellen der Niedersachsen im türkischen Ford-Otosan-Joint-Venture-Werk Kocaeli produziert.

"Die nächste Generation Transit Custom inklusive der vollelektrischen Variante wird die Position von Ford als Nummer-1-Marke für leichte Nutzfahrzeuge stärken", ist Ford-Europe-Präsident Stuart Rowley sicher.

Bis 2030 erwartet der Hersteller, dass zwei Drittel seiner Fahrzeuge entweder vollelektrisch oder mit PHEV verkauft werden. Für die Zwischenzeit wolle man der Tatsache Rechnung tragen, dass nicht alle Unternehmer den Schritt vom Verbrenner in die reine E-Mobilität machen könnten. Daher fahre man mit den Mild- und Plug-in-Hybriden eine Brückentechnologie Ford sieht sich im Jahr 2020 zum sechsten Mal in Folge als Marktführer bei den Nutzfahrzeugverkäufen in Europa. Dieser Trend halte bisher auch 2021 an, so der Hersteller.

“Heute starten wir ein weiteres strategisches Investment, das uns helfen wird, auch in Zukunft in der Automobilindustrie zu bestehen. Das Werk Kocaeli wird umgewandelt in das erste vollintegrierte Zentrum für den Bau von Elektrofahrzeugen und Batterien in der Türkei. Wir sehen dies als einen wegweisenden Schritt, der eine Dekade überspannt. Ich danke für das Vertrauen in die Türkei und Ford Otosan, das dieses Investment möglich gemacht hat", erklärte sich Ali Koç, Chairman Ford Otosan und Vize-Chairman, Koç Holding Board of Directors.

 

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