Trans-o-flex: Neuer Standort in Hessen

Trans-o-flex hat die Grundsteinlegung für ihr neues Logistikzentrum im hessischen Driedorf gefeiert. Die Investition von 13 Millionen Euro in das neue Sortierzentrum soll die Leistungsfähigkeit der Netzwerke Trans-o-flex Express und Trans-o-flex ThermoMed erhöhen.

Begleitet vom Driedorfer Bürgermeister Carsten Braun, Matthias Kröger, dem Projektleiter des Generalunternehmers Kögel & Nunne, und dem Bauingenieur Hans-Peter Fleißner legten Trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck und die Trans-o-flex-Gesellschafter Christoph Schoeller sowie Dr. Claus-Peter Amberger am 25. August den Grundstein des neuen Logistikzentrums | Foto: Trans-o-flex
Begleitet vom Driedorfer Bürgermeister Carsten Braun, Matthias Kröger, dem Projektleiter des Generalunternehmers Kögel & Nunne, und dem Bauingenieur Hans-Peter Fleißner legten Trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck und die Trans-o-flex-Gesellschafter Christoph Schoeller sowie Dr. Claus-Peter Amberger am 25. August den Grundstein des neuen Logistikzentrums | Foto: Trans-o-flex
Torsten Buchholz

Trans-o-flex-Chef Wolfgang P. Albeck sagte im Driedorfer Gewerbegebiet Potsdamer Platz:

„Der neue Standort wird die Leistungsfähigkeit unserer Netzwerke trans-o-flex Express und ThermoMed weiter erhöhen und neue Synergien zwischen beiden Netzen schaffen.“

Mit einer Gesamtinvestition von rund 13 Millionen Euro entsteht dort auf einem 41.649 Quadratmeter großen Grundstück ein Umschlagzentrum, in dem Pakete und Paletten in zwei verschiedenen Temperaturzonen behandelt werden. Albeck:

„Damit die Wirksamkeit von Arzneimitteln nicht durch zu hohe oder zu niedrige Temperaturen auf dem Transportweg eingeschränkt wird, kann trans-o-flex die Temperatur in der gesamten Logistikkette in den zwei Temperaturzonen 2 bis 8 sowie 15 bis 25 Grad Celsius überwachen, steuern und dokumentieren.“

Bisher getrennte Standorte für den Transport von Kühlarzneimitteln (2 bis 8 Grad Celsius) im Netz von Trans-o-flex ThermoMed und von Medikamenten im Raumtemperaturbereich (15 bis 25 Grad Celsius) im Netz von Trans-o-flex Express sollen am neuen Standort vereint werden. Dafür werden in der Halle, in der Sendungen bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius sortiert und umgeschlagen werden, separate Kühlzellen für den Umschlag bei 2 bis 8 Celsius eingebaut.

Am neuen Standort stehen rund 5.000 Quadratmetern Hallenfläche insgesamt 81 Be- und Entladetore zur Verfügung. Deshalb wird das gesamte Umschlagzentrum von oben betrachtet aussehen wie ein großes Y. Denn diese Form senkt den Flächenbedarf und optimiert die Abwicklung. Albeck:

„Bei gleicher Umschlagfläche können wir in der Y-Bauweise im Vergleich zum klassischen Viereck mehr Be- und Entladetore einbauen. Außerdem verkürzen wir in der Halle die Sortierwege und sparen dadurch im täglichen Betrieb Zeit.“

Die Inbetriebnahme in Driedorf ist im Frühjahr 2021 geplant.

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