Timocom ermöglicht Impfzentrum für Kreis Mettmann

Erkrather IT- und Datenspezialist unterstützt den Kreis beim schnellen Aufbau eines Zentrums in seiner eigenen Unternehmenszentrale.

Timocom ermöglicht in seiner eigenen Unternehmenszentrale ein Impfzentrum für Kreis Mettmann. (Foto: Tiomcom)
Timocom ermöglicht in seiner eigenen Unternehmenszentrale ein Impfzentrum für Kreis Mettmann. (Foto: Tiomcom)
Christine Harttmann

In Erkrath rüstet Tiomcom einen Teil seiner Geschäftszentrale zu einem Impfzentrum um. Es soll bis zum 15 Dezember einsatzbereit sein. Wie der IT und Datenspezialist in einer Pressemeldung verlauten lässt, hatte ein Bericht vom 20. November 2020 in der Rheinischen Post das Unternehmen veranlasst aktiv zu werden. Darin habe es geheißen, dass der Kreis Mettmann auf der Suche nach einem Impfzentrum sei. Für Timocom Gründer Jens Thiermann sowie die Geschäftsführer Tim Thiermann und Sebastian Lehnen sei sofort klar gewesen: Wir wollen helfen.

Der Kontakt zum Kreis Mettmann war schnell hergestellt, Begehungen und Absprachen verliefen vielversprechend. Ende November war dann klar, dass Teile eines Gebäudes in der Unternehmenszentrale in Erkrath umfunktioniert werden. Dafür gesprochen hatte unter anderem die zentrale und verkehrsgünstige Anbindung und die gute technische Infrastruktur. Angedacht ist, dass das Impfzentrum für ein Jahr in Betrieb bleiben soll.

„Die fast maßgeschneiderte Ausstattung und der nur geringe Umrüstungsaufwand haben uns die Entscheidung leichtgemach“, freut sich Landrat Thomas Hendele.

Verantwortlich für den Betrieb des Impfzentrums ist der Kreis Mettmann. Timocom stellt die Räumlichkeiten sowie Parkflächen und unterstützt bei den Umbauarbeiten der betroffenen Gebäudeteile.

Die Vorbereitungen und Umbauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. 2.500 Quadratmeter auf drei Etagen werden für das Impfzentrum bereitgestellt. Teppichböden müssen entfernt und durch PVC-Böden ersetzt werden. Räume werden neu gestrichen, damit die Wände abwaschbar sind. Weitere Umbauarbeiten sind notwendig, um den hygienischen Vorgaben zu entsprechen. Insgesamt haben 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Büros für die Umbauarbeiten freigeräumt.

„Wir sind dankbar, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Kraftakt so kurzfristig mitmachen“, so Unternehmenssprecher Gunnar Gburek.

Ausweichmöglichkeiten in den verbliebenen Gebäudeteilen sowie flexible Homeoffice-Regelungen sorgen dafür, dass die notwendigen Räume schnell verfügbar gemacht werden konnten.

Das Impfzentrum soll bis zum 15. Dezember 2020 einsatzbereit sein. Zu Beginn wird es vor allem als Logistik-Standort für mobile Teams dienen. Diese werden zunächst vulnerable Personen und Personal in Pflegeeinrichtungen impfen. Wann der Impfbetrieb im Zentrum selbst startet, hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab.

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