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Time:matters transportiert erstmals Gefahrgüter

Das auf eilige Transporte spezialisierte Unternehmen Time:matters befördert nun auch sogenannte Dangerous Goods als zeitkritische Sendungen. Die Verladung auf dem Vorfeld wird persönlich überwacht.

Die Verladung auf dem Vorfeld wird an den Hubs in Frankfurt, München, Wien und Brüssel physisch überwacht. (Bild: Time:matters)
Die Verladung auf dem Vorfeld wird an den Hubs in Frankfurt, München, Wien und Brüssel physisch überwacht. (Bild: Time:matters)
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Anna Barbara Brüggmann
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Der Expresslogistiker Time:matters GmbH bietet Kunden erstmalig auch den Transport eiliger Gefahrgüter an. Das Unternehmen ist Teil der Lufthansa Cargo Gruppe, der neue Service umfasst die Gefahrenklassen 2,3,4,5,6,8 und 9. Das Angebot richte sich vor allem an die Branchen Automotive, Aviation & Aerospace, Machinery & Components sowie an Unternehmen aus dem Life&Health-Bereich, so time:matters.

Verfügbar ist der weltweite Transport aktuell aus insgesamt zehn Märkten auf Passagier- und Frachtmaschinen von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Austrian Airlines und Brussels Airlines. Zu ihnen gehören neben Deutschland auch die USA, Indien, China, Hongkong (Sonderverwaltungszone), Japan, Thailand, Ungarn, Frankreich und Portugal. Weitere Märkte sollen folgen.

„Mit unserem ebenso schnellen wie sicheren Transport von Gefahrgütern setzen wir neue Maßstäbe innerhalb der Branche“, so Alexander Kohnen, CEO von time:matters. „Wir freuen uns sehr, bereits jetzt mit zehn Märkten starten zu können und das Angebot in Kürze noch einmal spürbar auszubauen.“

Besonders schnelle Handling- und Abfertigungsprozesse sowie Transitzeiten für Gefahrgutsendungen verspricht das Unternehmen über seine Hubs in Frankfurt und München. In Frankfurt sollen Importzeiten von anderthalb Stunden sowie Exportzeiten von viereinhalb Stunden möglich sein. Die Transitzeiten sowohl in Frankfurt als auch in München sollen bei zweieinhalb Stunden liegen.

Neben Frankfurt und München stehen Hubs auch in Wien und Brüssel für Transitsendungen zur Verfügung. Die Verladung auf dem Vorfeld werde an allen vier Hubs physisch überwacht, so das Unternehmen. Darüber hinaus finde ein aktives Monitoring über den gesamten Transport statt.

In Frankfurt, München und Wien bietet Time:matters auch eine sogenannte Tail-to-Tail-Verladung für besonders zeitkritische Gefahrgutsendungen an. Hierbei wird die Sendung ohne eine Zwischenstation im Warehouse oder Courier Terminal direkt auf dem Vorfeld von der ankommenden Maschine auf die abgehende umgeladen.

„Maximale Geschwindigkeit und größtmögliche Sicherheit schließen einander nicht aus“, so time:matters-COO Lars Krosch. „Kunden profitieren bei uns von absoluten Rekordzeiten und genießen gleichzeitig höchste Standards durch speziell ausgebildete und zertifizierte Mitarbeiter, die vor Ort für einen komplett reibungslosen Transport sorgen.“

Weitere Bestandteile sind die physische, dokumentarische Überprüfung aller Sendungen nach IATA-Richtlinien, eine optimale Planbarkeit durch genauestens definierte Verfügbarkeitszeiten, die Beratung durch Logistikexperten mit entsprechender Dangerous-Goods-Schulung sowie eine optionale Abholung und Zustellung der Ware. Nicht zuletzt bietet time:matters auf Wunsch den Service der Verzollung an und garantiert Kunden einen Zugang zu den vorhandenen Kapazitäten.

Time:matters betreibt am Flughafen Frankfurt ein eigenes Terminal für Express- und Kuriersendungen. Seit der Übernahme des Zollagenten CB Customs Broker GmbH in 2018 umfassen die angebotenen Dienstleistungen auch alle gängigen Zollverfahren. CB Customs Broker ist „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ und seit 2013 AEO-C zertifiziert, die Time:matters GmbH ist seit April 2019 AEO zertifiziert.

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