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TII Group bringt Windenergie sicher ans Ziel

Fahrzeugkombinationen für besonders lange Windflügel präsentiert die Tii Group in diesem Jahr auf der Bauma.

In der Klemme wird der Windflügel auf dem Trolly sicher und verwindungsfrei gelagert. (Foto: C. Harttmann)
In der Klemme wird der Windflügel auf dem Trolly sicher und verwindungsfrei gelagert. (Foto: C. Harttmann)
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Christine Harttmann

Mehr als 100 Meter lange Rotorblätter sollen auf die Schwerlastzüge wie den K25 oder den InterCombi passen. Möglich sei das dank einer neuen Schnellwechselplatte, die Windflügel unterschiedlicher Größen aufnimmt, erläuterte Marketing-Chef Volker Seitz. Damit können die Rotorblätter auf dem Auflieger mit einem Winkel von bis zu 70 Grad aufgestellt oder endlos um die eigene Achse gedreht werden, um Hindernissen auf der Route auszuweichen.

Eine ganz neue Entwicklung ist der Windflügeladapter nicht, in München auf der Bauma hat die Tii Group bereits die dritte Generation dabei. Bei der aktuellen Version haben die Entwickler das Nutzlastmoment auf bis zu 610 Metertonnen verbessert, so dass damit laut der Beschreibung – montiert auf Plattformwagen oder selbstfahrenden Fahrzeugen – noch längere Windflügel als bisher transportieren lassen. Die neue Serienlösung setzt sich aus einem kurvensicheren 2-Achs-Jeep-Dolly mit Freidreheinrichtung sowie einem 4-Achs-Nachläufer zusammen. Den Wartungsaufwand sollen luftgefederten BPW-Achsen minimieren.

Die Aufnahme des Windflügels funktioniert nach dem Prinzip Plug and Play mit nur wenigen Hilfsmitteln. Mit Hilfe einer Hebeeinrichtung wird die Flügelwurzel vom Boden aus aufgenommen. Die Aufnahme geschieht mit einer Schnellkupplungslösung bestehend aus einem Root-Adapter und einem Root-Frame. An letzterem wird die Freidreheinrichtung vormontiert, um anschließend im Handumdrehen Rahmen mit Wurzel an den Adapter zu kuppeln. Auch ein unebener Grund oder unterschiedliches Straßenniveau sind kein Problem: die Hubhöhe kann von minus 200 bis plus 2.000 Millimetern variieren.

Auch die Lagerung des Rotorblattes auf dem hinteren 4-Achs-Nachläufer ist durchdacht. Eine Klemme nimmt den Windflügel am hinteren Ende auf. Diese ist auf mehreren Gelenken gelagert, die in die unterschiedlichen Bewegungsrichtungen von Fahrzeug und Rotorblatt abfedern. Damit sei der schonende Transport des empfindlichen Rotorblattes möglich, erläutert Gerald Krach, der CEO der Tii Group.

Bei Leerfahrten können alle Elemente zu einer einzigen Sattelanhängerkombination zusammengebaut werden. Dadurch wird eine Gesamtlänge von 16,5 Metern sowie einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen unterschritten. Sondergenhemigungen für Europa sind somit nicht erforderlich.

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