Telekom: Citkar bringt Serice pünktlich zum Kunden

Die Außendienst-Techniker desiTelekommunikations-Anbieters fahren mit den E-Cargobikes zum Kunden. Dabei bietet der Koffer Platz für's komplette Equipment.

 

Alles an Bord: Die Telekom-Techniker in Berlin und Münster gehen jetzt mit E-Cargobikes von Citkar auf Servicetour. | Foto: Citkar
Alles an Bord: Die Telekom-Techniker in Berlin und Münster gehen jetzt mit E-Cargobikes von Citkar auf Servicetour. | Foto: Citkar
Christine Harttmann
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Die Deutsche Telekom AG hat an den Standorten Münster und Berlin das vierrädrige E-Cargobike Citkar Loadster in Testeinsatz genommen. Die Telekom pilotiere bereits seit 2017 alternative Mobilitätskonzepte im Service und will Erkenntnisse sammeln, mit welchen alternativen Antrieben 8.000 Techniker im Außendienst ihre 30.000 Aufträge täglich erledigen und dabei pünktlich bei den Kunden sein könnten.

"Die Kolleg*innen sollen schnell, komfortabel und effizient zum Kunden gelangen. Das soll möglichst umwelt- und ressourcenschonend passieren. Lastenfahrräder bieten die Möglichkeit, am Stau vorbei zu kommen, ohne die Innenstädte weiter zu belasten, und können direkt beim Kunden parken", schildert der Berliner Cargobike-Hersteller das Anforderungsprofil.

Neben E-Bikes und Elektromobilen werden derzeit auch Scooter von der Telekom getestet. Der Vorteil des Loadsters liege aber in der hohen Zuladung, so dass der Techniker Werkzeuge, Material und Messgeräte mitführen könne. Dank der Fahrerkabine sei ein Einsatz auch bei schlechterem Wetter möglich.

„Das Ziel von citkar ist die Verbesserung der urbanen Mobilität mit Lösungen, die Mehrwert bringen und begeistern. Es freut uns daher besonders, dass die Telekom die Möglichkeiten unseres Lastenfahrrads im Alltagseinsatz im Kundenservice testen möchte", kommentiert Geschäftsführer und Gründer Jonas Kremer.

Ansonsten vermeldet das Berliner Start-up-Unternehmen den erfolgreichen Start des Vertriebs über das bundesweite Netz des Rad-Händlers "Lucky Bike", wo sich die diversen Modelle online konfigurieren und bestellen lassen. Die Spanne reicht hier vom "Pure" Pick-up ohne Kabine für 10.115 Euro und mit offener Pritsche bis hin zur "Max Box" mit 1,35 m³ großem Gfk-Kofferaufbau und 230 Kilo Nutzlast und zwei 800-Wh-Akkus für 18.800 Euro. Zudem verweist man auf die neue Förderung durch das Land Brandenburg für gewerblich genutzte Lastenräder mit bis zu 4.000 Euro.

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