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Teilladungsnetzwerk: Elvis verdoppelt Hub-Kapazitäten

Mit einer zusätzlichen Logistikhalle stockt Elvis seine Hub-Kapazitäten in Knüllwald um 10.000 Quadratmeter auf.
Mit einer zusätzlichen, 10.000 Quadratmeter großen Halle verdoppelt Elvis die Kapazitäten seines Hubs in Knüllwald. (Foto: Elvis)
Mit einer zusätzlichen, 10.000 Quadratmeter großen Halle verdoppelt Elvis die Kapazitäten seines Hubs in Knüllwald. (Foto: Elvis)
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Christine Harttmann

Der Neubau soll in den kommenden Monaten auf einem 32.000 Quadratmeter großen Nachbargrundstück entstehen. Damit verfügt der zentrale Knotenpunkt des Elvis-Teilladungsnetzes nahe der A7 künftig über eine Hallenfläche von mehr als 20.000 Quadratmeter. Erforderlich sei der Ausbau, teilt Elvis mit, weil die Anlage ihre maximale Auslastung von 56.000 Stellplätzen je Monat voraussichtlich bereits in diesem Jahr erreichen wird. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus ist für Mitte 2019 geplant.

„Das Teilladungssystem hat sich nicht nur hervorragend entwickelt, wir sehen hier nach wie vor erhebliches Potential“, berichtet Regina Kiesler, Director Operations der Elvis Teilladungssystem GmbH. „Daher haben wir uns entschlossen, weiter in diesen Bereich zu investieren.“ Durchschnittlich zwölf Prozent ist das Netzwerk seit seiner Gründung 2011 jährlich gewachsen. Heute werden im Elvis-Zentralhub jede Nacht über 140 Lkw, beziehungsweise 1.500 Tonnen Teilladungen abgefertigt. Über 100 nationale und 20 internationale Partnerdepots sind an das Part Load Network angeschlossen.

Das Konzept des Teilladungssystems basiert darauf, dass Depot- und Hub-Verkehre unter einer einheitlichen IT- und Organisationsstruktur kombiniert werden. Das Prinzip der seitlichen Be- und Entladung spart zudem Zeit. „Aktuell liegt die Schadensquote in unserem Hub bei sehr überschaubaren 0,4 Prozent. Das wissen die Verlader natürlich zu schätzen und ist sicher auch ein Grund für das starke Umsatzwachstum“, sagt Kiesler.

Neben der 10.000 Quadratmeter großen Logistikhalle umfasst das Bauvorhaben ein Verwaltungsgebäude nebst dazugehöriger Besprechungs- und Seminarräume sowie zusätzlicher Lkw-Stellplätze, über die die Verkehrssituation rund um das Hub entschärft werden soll. Darüber hinaus wird die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit 40 auf voraussichtlich 60 bis 70 aufgestockt. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus ist für Mitte kommenden Jahres geplant.

Bis dahin sollen auch die verwaltungstechnischen Abläufe verbessert werden. Zu diesem Zweck entwickelt Elvis zusammen mit dem Softwarehersteller Eikona derzeit ein neues, eigenes IT-System. „Wir wollen auch hier fit für die Zukunft sein und mit vollständig digitalen Prozessen arbeiten“, kündigt Kiesler an.

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