Werbung
Werbung
Werbung

Stückgutkooperationen: Aus drei kleinen wird eine große

Die Stückgutkooperation VTL Vernetzte-Transport-Logistik will sich mit den Stückgutkooperationen ILN und Star zusammenschließen. Anfang 2019 soll das neue Netzwerk stehen.
Jens Bottenhorn (S.T.a.R.), Andreas Jäschke (VTL), Hubert Staroske (ILN) haben die künftige Zusammenarbeit im vertraglich geregelt. (Foto: VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH)
Jens Bottenhorn (S.T.a.R.), Andreas Jäschke (VTL), Hubert Staroske (ILN) haben die künftige Zusammenarbeit im vertraglich geregelt. (Foto: VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH)
Werbung
Werbung
Christine Harttmann
Geplant ist, dass VTL, ILN und Star die Aktivitäten der Systemzentralen sowie ihre operativen Netze zusammenlegen. Alle drei Seiten versprechen sich positive Synergieeffekte insbesondere im Netzwerkmanagement. Bis Mitte 2019 könnte sogar ein führendes Stückgutnetz entstehen, formuliert VTL seine Erwartungen. An der neuen Gesellschaft werden VTL, ILN und Star jeweils zu gleichen Teilen beteiligt sein. Über den Sitz der neuen Systemzentrale ist allerdings noch nicht entschieden worden. Nur so viel ist klar: Die Mitarbeiter werden weiterhin an den Standorten ihrer jeweiligen Systemzentrale arbeiten. „Für die Systempartner vor Ort ändert sich dagegen vorerst nichts“, unterstreicht VTL-Geschäftsführer Andreas Jäschke. Auch ausgehandelte Konditionen und Regelungen würden selbstverständlich bestehen bleiben. Das größte Plus sei die höhere Netz-Sicherheit und -Stabilität, die jedem zu Gute komme. „Jeder Systempartner muss für sich entscheiden, ob er den Weg mit uns gehen will“, so Jäschke weiter. VTL alleine habe nach seiner Überzeugung ohne den Zusammenschluss mit ILN und Star langfristig kaum eine Überlebenschance. Nach der Fusion werde das neue Netzwerk allein in Deutschland dagegen über 300 Systempartner zählen. „Wenn alles gelingt, können wir in der vorderen Liga der Top-10-Stückgutnetze in Deutschland dabei sein.“ VTL ist jetzt seit 2o Jahren am Markt. Seither ist der Umsatz von 3,4 Millionen D-Mark auf 65 Millionen Euro (2017) angestiegen. Entsprechend wuchs das Umschlagvolumen, das an der Zentrale in Fulda anfangs über zwölf, heute über 115 Tore in Fulda abgewickelt wird.
Printer Friendly, PDF & Email
Werbung