Stückgutkooperation: Emons tritt Cargoline-Netzwerk bei

Emons tritt der Stückgutkooperation Cargoline als Gesellschafter bei. Als Reaktion auf die zunehmenden Unsicherheiten wollen beide Partner ihre Netzwerksicherheit stärken.

Bekommen Verstärkung: Emons tritt als Gesellschafter dem Stückgutverbund Cargoline bei. (Foto: Cargoline)
Bekommen Verstärkung: Emons tritt als Gesellschafter dem Stückgutverbund Cargoline bei. (Foto: Cargoline)
Christine Harttmann

Als bilaterale Partner arbeiten Emons und die Cargoline-Standorte bereits seit einiger Zeit zusammen. Nun tritt die Kölner Spedition dem Stückgutverbund zum 1. Januar 2024 als Gesellschafter bei. Laut einer Pressemitteilung wollen die Partner mit der engeren Kooperation die Stabilität und Belastbarkeit ihrer beiden Netzwerke erhöhen.

Die Vertiefung ihrer Zusammenarbeit sehen Emons und Cargoline auch deshalb als notwendig an, weil gestörte Lieferketten durch Pandemien, Kriege, Krisen oder wirtschaftliche Unsicherheiten Unternehmen dazu veranlassen, sich nach alternativen Lieferanten in verschiedenen Regionen umzusehen. Auch die deutsche Stückgutbranche sei gut beraten, sich gegen künftige Risiken zu wappnen.

Volatile Mengenschwankungen sind für die Stückgutspediteure seit Jahren eine unregelmäßig wiederkehrende Herausforderung. Der Sendungs-Tsunami im Jahr 2021 brachte die Stückgutnetze an ihre Kapazitätsgrenzen – und darüber hinaus. Auch ohne solche außergewöhnlichen Ereignisse kann das Zusammentreffen von erhöhtem Sendungsaufkommen, Feier- und Brückentagen, Krankheitswellen, Verkehrsstörungen und anderem die Leistungsfähigkeit einzelner Unternehmen vorübergehend einschränken.

Cargoline und Emons wollen beide Netzwerke stabiler und widerstandsfähiger gegen unvorhergesehene Ereignisse machen. Mit diesem gemeinsamen Ziel tritt das Transportunternehmen zum 1. Januar 2024 als Gesellschafter in die Stückgutkooperation ein. Bei Abstimmungen hat Emons wie alle Cargoline-Gesellschafter eine Stimme.

Beide Netzwerke behalten ihre Identität und werden weiterhin unabhängig voneinander existieren und agieren. Synergien, die sich aus der engeren Verzahnung ergeben, sind aber durchaus gewollt.

„Wir begrüßen es, dass wir gemeinsam mit der Cargoline die Leistungsfähigkeit unserer beiden Stückgutnetzwerke besser absichern können“, erklärt Ralf Wieland, CEO von Emons.

Die Gespräche mit den langjährigen bilateralen Cargoline-Partnern hätten sich schon immer um das Thema Qualität gedreht. Beiden Seiten sei dabei daran gelegen, den Kunden bestmöglichen Service zu bieten. In diesem Sinne blickt Wieland nach vorn „auf eine noch erfolgreichere Zusammenarbeit“.

Auch Jörn Peter Struck, Vorsitzender der Cargoline-Geschäftsführung, freut sich über die Intensivierung der Zusammenarbeit

„Durch die Aufnahme dieses namhaften Familienunternehmens in den Verbund stärken wir unsere mittelständische Struktur und die Netzsicherheit. Dazu trägt auch bei, dass Emons und Cargoline sich technisch und qualitativ auf Augenhöhe befinden.“

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