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Studie: 60-Tonner gefährden rund die Hälfte des KV-Transportaufkommens

56 Prozent des Transportaufkommens im kombinierten Verkehr (KV) in Deutschland seien durch einen flächendeckenden Einsatz von 60-Tonnen-Zügen gefährdet. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das die Kombiverkehr GmbH, Frankfurt am Main, und der europäische Verband für den kombinierten Verkehr, UIRR, in Auftrag gegebenen haben.
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Redaktion (allg.)
Durchgeführt wurde die Studie vom Beratungshaus TIM Consult, Mannheim. Nach Einschätzung von Kombiverkehr würde der Gigerliner zum Bumerang werden und der Straßengüterverkehr noch stärker zunehmen. Das gelte insbesondere dann, wenn andere europäische Staaten wie etwa Frankreich, die sich heute noch diesem Thema verweigerten, dem Vorbild Deutschlands folgten. Auch die Ausdehnung der Gesamtlänge eines Sattelzuges von heute 16,50 auf 17,80 Meter, so wie derzeit vom Trailerhersteller Kögel getestet, beäugt Kombiverkehr kritisch. Längere Sattelauflieger wären nicht mehr in der bekannten Form zu verladen. Die bereits angeschafften Güterwagen für kranbare Sattelauflieger wären nicht mehr nutzbar. Aus diesem Grund fordern Kombiverkehr und der UIRR die Beibehaltung der europaweit einheitlichen Maße und Gewichte im Straßengüterverkehr. Die derzeitige Tendenz, einzelnen Transportunternehmen Ausnahmegenehmigungen für den Einsatz von 25,25 Meter langen Lkw-Zügen zu erteilen, erzeuge hingegen massive Unsicherheit.(tpi)
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