Straßenbau: Mit Geokunststoffen leben Straßen länger

Wie Erfahrungen im Ausland zeigen, haben Straßen, in die so genannte Geokunststoffe verbaut wurden, eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Asphaltwege. Deutschland ist bei dieser Technik allerdings noch hinten dran.
Redaktion (allg.)
Dabei werden mattenartige Einlagen direkt in den Schichtenverbund der Asphaltdecke verbracht, und „Geozellen“ stabilisieren die Schottertragschicht. Das Geheimnis der höheren Haltbarkeit liege laut Prof. Norbert Meyer von der Technischen Universität Clausthal in einer deutlich gleichmäßigeren Verteilung der vor allem vom Schwerlastverkehr ausgelösten Belastungskräfte und in der rissüberbrückenden Wirkung der Geokunststoffeinlagen. Mit dieser Technik wurden nach Angaben des Experten in den USA bereits 90 Millionen Quadratmeter und in Europa etwa 20 Millionen Quadratmeter Fahrbahnen saniert oder neu gebaut. Deutschland hinke beim Einsatz dieser Methode allerdings noch deutlich hinterher. „Wir haben aber inzwischen bundesweit in zahlreichen Kommunen Teststrecken mit Geokunststoffen ausgestattet, um zu demonstrieren, welche Vorteile diese Technik und Materialien bieten“, so Prof. Meyer. Eine konventionelle Sanierung biete nach Erkenntnissen des Clausthaler Experten hingegen nur eine kurzfristige Lösung, da die bestehenden Risse nach kurzer Zeit wieder bis zur Oberfläche durchschlagen.(tpi)
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