Stena Line: Neue Kombi-Verbindung

Stena Line wird in Kooperation mit CFL intermodal sowie den Häfen Rostock und Trelleborg ab Anfang nächsten Jahres eine neue intermodal Zug- und Fährverbindung von Luxemburg nach Schweden anbieten.

Stena Line weitet sein Netzwerk mit einer intermodalen Zug- und Fährverbindungen aus. (Foto: Stena Line)
Stena Line weitet sein Netzwerk mit einer intermodalen Zug- und Fährverbindungen aus. (Foto: Stena Line)
Redaktion (allg.)

Die schwedische Fährreederei wird ab dem 11. Januar 2021 drei Mal pro Woche die neue Verbindung Bettenbourg-Trelleborg befahren. Damit soll zum einen das schienenbasierte Angebot des Unternehmens ergänzt werden. Zum anderen sieht man in der nachhaltigen Kombination von Schiene und Schiff mehrere Vorteile für die Frachtkunden. So würde neben kurzen Vorlaufzeiten, Kosteneffizienz, Kapazität und Flexibilität auch eine CO2-Reduzierung von 1,75 Tonnen pro Einheit dem Straßentransport gegenüberstehen.

„Wir sehen eine starke Nachfrage seitens unserer Kunden nach regelmäßigen intermodalen Verkehren zwischen Südwest- und Nordeuropa. Entscheidend ist, dass es große Volumenpotentiale in beide Richtungen gibt: Holzprodukte, Papier und Stahl aus dem Norden, und frische Nahrungsmittel, Früchte und Gemüse sowie Konsumgüter aus dem Süden“, führt Katrin Verner aus, Freight Commercial Manager bei Stena Line Deutschland.

Stena Line hat nach und nach ihr Service-Angebot erweitert und bietet eigenen Angaben zufolge neben klassischen Transporten auch kombinierte Straßen-, Schienen- und Seetransporte sowie maßgeschneiderte Shipping Logistics-Lösungen an. Dabei kann die Reederei auf 36 Fährschiffe auf 18 Routen zurückgreifen. Das schwedische Unternehmen sieht in der Kombination von Schiff und Schiene eine kosteneffiziente und nachhaltige Transportlösung mit guter Kapazität und Flexibilität.

Der Vor- und Nachlauf zu den Fährstrecken werde dabei immer wichtiger, erläutert Verner. Die Route Rostock-Trelleborg mit fast 40 Abfahrten pro Woche und der infrastrukturellen Anbindung sei prädestiniert dafür, die Vorteile intermodaler Verkehre hervorzuheben. Angeschlossene Knotenpunkte sind etwa Eskilstuna in Schweden oder Le Boulou und Lyon in Frankreich.

„Mit dieser neuen intermodalen Verbindung weitet CFL intermodal sein Netzwerk zwischen Luxemburg und der Ostsee weiter aus und bietet nachhaltige Transportlösungen für kranbare und nicht-kranbare Trailer und Container an“, fügt CEO von CFL intermodal, Marc Kennel hinzu.

Fiona Nitschke

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