Stena Line: Neue Fähren für Route Travemünde-Liepaja

Die Reederei erhöht ihre Frachtkapazität auf der Route zwischen Deutschland und Lettland um 40 Prozent.

Das schwedische Fährunternehmen bietet ab nächstes Jahr mehr Frachtmöglichkeiten zwischen Deutschland und Lettland für Unternehmen an. Foto: Stena Line
Das schwedische Fährunternehmen bietet ab nächstes Jahr mehr Frachtmöglichkeiten zwischen Deutschland und Lettland für Unternehmen an. Foto: Stena Line
Daniela Kohnen

Stena Line hat mitgeteilt, ihr Angebot in Richtung Baltikum ab 2021 zu verstärken. Ab dann sollen die derzeitigen Fähren Urd und Stena Gothica auf der Route Travemünde-Liepaja durch zwei moderne RoPax-Fähren mit 40 Prozent mehr Frachtkapazität ersetzt werden.

Gleichzeitig verkürze sich die Überfahrtzeit von 27 auf 20 Stunden bei 12 Abfahrten pro Woche, jeweils sechs in jede Richtung, erklärte das schwedische Fährunternehmen. Beide Schiffe würden zudem ein verbessertes Angebot für Passagiere an Bord anbieten. Die Namen der beiden Schiffe gibt Stena Line vorerst nicht bekannt. Katrin Verner, Freight Commercial Manager Stena Line:

„Der Schiffsaustausch ist ein klares Zeichen von Stena Line an unsere Frachtkunden: Wir bieten mehr Ladefläche für begleitete und unbegleitete Verkehre sowie Projekt- und Spezialladung auf Travemünde-Liepaja, noch effizientere Abfertigung durch Durchfahrtsmöglichkeiten auf den Decks, aber auch erhöhte Frequenz und kürzere Fahrtzeiten in die dynamischen osteuropäischen Märkte.“

Die Route von Travemünde ins lettische Liepaja wird seit 2012 von Stena Line betrieben und ist durch die direkte Verbindung von Deutschland und Zentraleuropa mit dem Baltikum, Russland und den GUS-Staaten ein wichtiger Bestandteil im europäischen Transport- und Logistiknetzwerk.

Mit drei Routen ins Baltikum ist das Unternehmen eine der führenden Reedereien im östlichen Ostseeraum. Bereits Mitte Oktober hatte die Reederei angekündigt, die Route vom schwedischen Nynäshamn ins lettische Ventspils zu stärken, indem 2021 zwei moderne, größere Fähren auf der Route eingesetzt werden. Stena Lagan und Stena Mersey bedeuten einen 30-prozentigen Kapazitätszuwachs auf der Route. Ron Gerlach, Trade Director und Geschäftsführer Stena Line Deutschland:

„Wir sehen einen starken Nachfragezuwachs für Verkehre von Zentraleuropa ins Baltikum und darüber hinaus. Da ist es ein natürlicher Schritt, dass wir mit dem Einsatz von zwei modernen, größeren RoPax-Fähren unsere Position in der Region weiter stärken. Neben deutlich mehr Platz für Fracht steht dabei auch ein verbessertes Reiseerlebnis im Mittelpunkt.“

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