Stena Line: Endgültiges Aus für die Fährlinie Sassnitz-Trelleborg

Die Reederei Stena Line und der Betriebsrat haben sich auf einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Route Sassnitz-Trelleborg/Schweden geeinigt. Damit schließt Stena Line die Route dauerhaft.

Foto: Stena Line
Foto: Stena Line
Torsten Buchholz

Nach Mitteilung von Stena Line fallen damit 130 Arbeitsplätze weg. Das Fährschiff Sassnitz geht an den Schiffseigentümer Stena RoRo zurück.

Svenja Kosminski, Geschäftsführerin HR Stena Line, erklärt:

„Wir bedauern sehr, dass wir die Route Sassnitz-Trelleborg schließen mussten – in erster Linie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die wir uns um faire Lösungen bemüht haben. Aber auch für die Menschen auf Rügen, denen die traditionelle ‚Königlinie‘ viel bedeutet hat.“

Ron Gerlach, Trade Director und Geschäftsführer Stena Line, sagt:

„Die Situation in den vergangenen Wochen hat alle Seiten stark belastet. Die langjährige schwierige wirtschaftliche Situation durch die ausbleibenden Frachtverkehre in Verbindung mit dem Wegfall eines Großteils der Passagierbuchungen im Rahmen der Coronapandemie hat uns keine andere Wahl gelassen, um unser Geschäft langfristig zu sichern. Umso mehr gilt es jetzt für uns, nach vorne zu schauen und daran zu arbeiten, dass Stena Line stärker aus der Krise herauskommt.“

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