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Statistik: 22 Prozent der Bahn- und Schiffsfracht Gefahrgut

Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes sind 22 Prozent der per Schiene und Schiff beförderten Waren Gefahrgüter. Bei Lkw beträgt dieser Anteil nur 4,6 Prozent. Am höchsten ist der Gefahrgutanteil mit 27,5 Prozent in der Seeschifffahrt.
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Redaktion (allg.)
Nach einer Studie des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2002 insgesamt 166 Millionen Tonnen Gefahrgüter in Deutschland per Eisenbahn und Schiff befördert. Damit bestanden 22 Prozent der gesamten Gütermenge auf Wasser- und Schienenwegen aus Gefahrgütern. Dieser Anteil hatte sich gegenüber 2001 praktisch nicht verändert. Zu beachten ist, dass Güter doppelt gezählt wurden, wenn sie den Verkehrsweg wechselten, also etwa vom Schiff in die Bahn umgeladen wurden. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lkw betrug der Gefahrgutanteil nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes rund 4,6 Prozent der Gesamtfracht, das waren 126 Millionen Tonnen Gefahrgut. Auch hier sind Umladungen von und zu anderen Verkehrsträgern enthalten. Am höchsten ist der Gefahrgutanteil mit 27,5 Prozent in der Seeschifffahrt, wo 2002 66,8 Millionen Tonnen Gefahrgüter transportiert wurden. Das liegt vor allem an den großen Mengen Rohöl, die nach Deutschland importiert werden. Ebenfalls einen hohen Gefahrgutanteil hat die Binnenschifffahrt mit 21,9 Prozent (50,8 Mio. t). Die Bahn beförderte 48,1 Millionen Tonnen Gefahrgut; das waren 16,9 Prozent ihrer Gesamttransporte.
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