SPC: Contargo wird neues Mitglied

Mit Wirkung zum 01. Juli 2022 tritt Contargo dem Trägerverein des ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (SPC) bei – und möchte damit das Netzwerk stärken.

Große Ziele, wie die Verkehrswende erreiche man besser gemeinsam mit Partner, so Jacqueline Lübke, Sales Representative der Contargo-Niederlassung Bremen. (Foto: Contargo)
Große Ziele, wie die Verkehrswende erreiche man besser gemeinsam mit Partner, so Jacqueline Lübke, Sales Representative der Contargo-Niederlassung Bremen. (Foto: Contargo)
Anna Barbara Brüggmann

Contargo wurde im Jahr 2004 von der Rhenus AG & Co. KG gegründet, um die Aktivitäten verschiedener Rhenus-Tochterunternehmen in Bezug auf die Container-Hinterlandlogistik zu bündeln.

Aktuell verfügt der Logistik-Dienstleister nach eigenen Angaben über 24 Terminals sowie Binnenschiffs- und Zuglinien. Nun wird das Unternehmen ab 1. Juli 2022 Mitglied im SPC, dem ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center.

„Das Angebot der Contargo, die Ziele und das Netzwerk des SPC passen sehr gut zusammen und trotz auch vorhandenem Wettbewerb unter den Mitgliedern, verfolgen wir alle das gleiche Ziel, mehr Güterverkehre auf Wasser- und Schienenwege zu verlagern“, erläutert Jacqueline Lübke, Sales Representative der Contargo-Niederlassung Bremen.

Lübke zufolge wolle man das etablierte SPC-Netzwerk unterstützen und einen aktiven Beitrag zur weiteren Stärkung leisten. Nur gemeinsam mit starken Partnern seien ihr zufolge Ziele, wie beispielsweise die Verkehrswende zu erreichen.

Contargo fungiert laut Unternehmensangaben als Partner für Reeder, Spediteure und andere Akteure entlang der multimodalen Logistikkette in Europa. Derzeit werden gemäß eigener Aussage 69 Prozent der Transportmengen in der Unternehmens-Gruppe per Binnenschiff, 23 Prozent per Zug und 8 Prozent per Lkw, transportiert.

Seit Kurzem wird mit dem Produkt Ecomodal Solutions eine One-Stop-Shop-Lösung angeboten, bei der im Vergleich zum reinen Lkw-Transport 46 Prozent der CO2 Emissionen durch den Kombinierten Verkehr (KV) vermieden werden sollen. Ziel sei es, künftig durch den Einsatz von E-Lkw und die Nutzung von Ökostrom für Terminals und Bahn eine Reduzierung von weiteren 42 Prozent zu erreichen. Die restlichen zwölf Prozent sollen durch die Auswahl von PAS 2060-anerkannten Projekten kompensiert werden.

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