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So öffnet Lufthansa Cargo neue Kontaktwege

Den Herausforderungen einer stetig wachsenden Luftfrachtbranche will Lufthansa Cargo mit einer Digitalisierung-Strategie und dem Ausbau von Kooperationen begegnen.

Prozesse digitalisieren: So will Lufthansa Cargo den Kunden neue Kontaktwege öffnen. (Foto: Lufthansa Cargo)
Prozesse digitalisieren: So will Lufthansa Cargo den Kunden neue Kontaktwege öffnen. (Foto: Lufthansa Cargo)
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Christine Harttmann

Die Luftfrachtbranche könnte bis 2024 um 3,7 Prozent jährlich wachsen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei, dass der grenzüberschreitende E-Commerce wächst. Gerade in China steige durch das wachsende Pro-Kopf Einkommen die Nachfrage nach Konsumgütern und dementsprechend nach Luftfracht-Importen, so die Einschätzung der Beratungsfirma Seabury.

Den damit verbundenen Herausforderungen will Lufthansa Cargo mit verstärkten Kooperationen und digitalen Geschäftsmodellen begegnen. Dazu gehört die erst kürzlich verkündete strategische Partnerschaft mit China Post. Außerdem hat Lufthansa Cargo eine Minderheitsbeteiligung am Berliner Start-up cargo.one erworben. Gerade mit letztem habe die Frachtairline ihr digitales Innovations-Portfolio strategisch erweitert, heißt es seitens des Konzerns. Das Start-up hat eine Plattform zur Buchung und Vermarktung von Luftfrachtkapazitäten entwickelt.

„Viele Kunden erwarten einen Multikanalansatz. Das bedeutet neben dem persönlichen Kontakt die Digitalisierung von manuellen Prozessen. Die Anbindung von Plattformen wird hierbei von entscheidender Bedeutung sein. Denn durch sie erhalten Spediteure einen digitalen Zugriff auf Preise und Kapazitäten, wodurch die Prozesse effizienter und transparenter werden“, äußerte Dorothea von Boxberg, Vorstand Produkt und Vertrieb der Lufthansa Cargo.

„Die Logistikbranche in Deutschland muss ihre Prozesse weiter überarbeiten. Gerade mit Blick auf die Digitalisierung der Lieferketten kommt es darauf an, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Wenn wir die Probleme nicht lösen, laufen wir Gefahr, dass sich die E-Commerce-Geschäfte in andere Länder verlagern“, erklärt Aircargo Club-Präsident Prof. Dr. Christopher W. Stoller und ergänzt: „Wir sind auf einem guten Weg, denn in der jüngsten Vergangenheit haben mehrere Akteure Initiativen auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung und den Datenaustausch in der Luftfracht nach vorne zu bringen, wie etwa der Vorstoß der IATA elektronische Frachtpapiere zum Standard zu machen. So könnte man den Internet-Giganten mit eigenen Lieferketten Paroli bieten.“

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