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Sievert erweitert Angebot für Kunststoffindustrie

Der niedrige Ölpreis beschert den Kunststoffproduzenten volle Auftragsbücher. Der Logistik- und Handelsdienstleister Sievert Handel Transporte (SHT) reagiert darauf mit einem Ausbau der Silo-Flotte und der spezifischen Logistikdienstleistungen.
Henk Batterink, Geschäftsführer der SHT-Tochter NTM B.V., strebt an, mit der Kunststoffsparte im kommenden Jahr 25 Prozent mehr Umsatz zu machen. (Foto: SHT)
Henk Batterink, Geschäftsführer der SHT-Tochter NTM B.V., strebt an, mit der Kunststoffsparte im kommenden Jahr 25 Prozent mehr Umsatz zu machen. (Foto: SHT)
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Redaktion (allg.)

Um der wachsenden Nachfrage und dem Wunsch der Auftraggeber nach mehr Flexibilität gerecht zu werden, hat die Sievert Handel Transporte GmbH (SHT) zusätzliche Kippsiloauflieger angeschafft. Zudem plant der Logistikdienstleister mit Sitz im westfälischen Lengerich den Ausbau seiner Value Added Services für die Kunststoffbranche. Um die Ware verarbeitungskonform beim Empfänger anliefern zu können, biete man schon jetzt das Umfüllen der Granulate von BigBags in Silofahrzeuge an. Die Beachtung sämtlicher Hygienerichtlinien, bei Transporten für die Kunststoffindustrie besonders streng, sei dabei selbstverständlich.

Davon profitieren werde unter anderem Sabic-Europe mit Hauptsitz Sittard, einem der Marktführer in der Fertigung von Polyethylen, Polypropylen und anderen Hochleistungs-Thermoplasten. Das Unternehmen habe seinen Vertrag mit der Gruppe erst vor kurzem verlängert, teilte Sievert jetzt mit. „Die Kombination aus hoher Auslastung der Fertigungsstraßen, immer komplexeren Warenströmen und schnellen Produktwechseln verlangt auch seitens der Logistik immer mehr Flexibilität“, erläuterte Henk Batterink, Geschäftsführer der niederländischen Sievert-Tochter NTM B.V. und innerhalb des Unternehmens zuständig für die Kunststofflogistik. Das habe dazu geführt, dass aktuell die Nachfrage nach entsprechenden Transport- und Logistikdienstleistungen die verfügbaren Kapazitäten übersteigt. Prokurist Bernd Focke bestätigt: „Inzwischen ist die Situation wie folgt: gestern ein Angebot abgegeben und schon heute den Auftrag erhalten“.

(tpi)
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