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Seehafen Rostock: Güterumschlag nimmt wieder Fahrt auf

Die Unternehmen des Rostocker Seehafens haben 2010 einen Güterumschlag von 23,7 Millionen Tonnen Fracht verzeichnet. Nach Aussagen der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH sind dies 2,3 Millionen Tonnen oder zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
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Redaktion (allg.)
Der Umschlag von Flüssiggütern stieg um 15 Prozent auf 4,6 Millionen Tonnen. Bei Schüttgütern wurde ein Jahresergebnis von sechs Millionen Tonnen erreicht, was einem Zuwachs von elf Prozent im Vergleich zu 2009 entspricht. Einen erneuten Umschlagrückgang von elf Prozent gab es allerdings bei den Stückgütern. 365.000 Tonnen standen hier Ende 2010 zu Buche. „Gemessen an dem Potential des Hafenplatzes Rostock ist das ein unbefriedigendes Ergebnis“, so der Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft. Bei der rollenden Ladung, den Fähr- und RoRo-Gütern, gab es wieder Zuwächse. Insgesamt stieg die Menge von 11,8 Millionen Tonnen im Jahr 2009 auf 12,7 Millionen Tonnen im letzten Jahr (2008: 16 Millionen Tonnen). Der Anteil rollender Fracht am Gesamtumschlag des Seehafens Rostock betrug im vergangenen Jahr 54 Prozent. Nach Angaben von DB Schenker ist der Seehafen Rostock der bedeutendste Eisenbahnhafen an der deutschen Ostseeküste für das Bahnunternehmen. Insgesamt bewegte DB Schenker im Jahr 2010 rund 3,9 Millionen Tonnen Ladung im Seehafen Rostock über die Schiene. „Die im Seehafen tätigen Privatbahnen beförderten weitere 800.000 Tonnen im Ein- und Ausgang. Das heißt, rund ein Fünftel aller im Hafen umgeschlagenen Güter werden per Bahn an- und abgefahren. Nach dem Abschluss des Ausbaus der Strecke Rostock – Berlin wird sich diese Entwicklung noch verstärken“, sagte Bauermeister. Im Jahr 2010 rollten 11,5 Millionen Tonnen Fährgüter und 1,2 Millionen Tonnen RoRo-Güter (-17 Prozent) über die Rostocker Kaikanten. Die Ursache für den Rückgang im RoRo-Verkehr lag nach Aussagen der Hafen-Entwicklungsgesellschaft vor allen Dingen an dem Aussetzen der Linie nach Ventspils in Lettland Anfang 2010. Die Zahl der auf den Fähr- und RoRo-Verbindungen von und nach Nordeuropa beförderten Lkw ist hingegen von 302.905 im Jahr 2009 auf 318.834 im letzten Jahr angestiegen. Die Anzahl umgeschlagener Trailer nahm 2010 ebenfalls zu und zwar von 85.434 im Jahr 2009 auf 104.306. Über den Terminal für den Kombinierten Ladungsverkehr sind erstmals mehr als 70.000 Ladeeinheiten umgeschlagen worden. Das Jahresergebnis betrug 70.583 Einheiten mit einer Tonnage von 1,4 Millionen. Damit wurden elf Prozent mehr Einheiten umgeschlagen als noch im Jahr zuvor. Wöchentlich verkehren 26 Kombiverkehrszüge zwischen Rostock-Seehafen und Verona, Duisburg/Hamburg, Basel und Wels. (swe) (Foto: Seehafen Rostock)(sw)
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