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Seehäfen: Investitionen in die Infrastruktur

Etwa 350 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Presse hat Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen, anlässlich des 23. Niedersächsischen Hafentags im Seehafen von Nordenham begrüßt.
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Christine Harttmann

In seiner Eröffnungsrede lobte der Manager das Engagement Niedersachsens hinsichtlich der Investitionen in die Hafeninfrastrukturen. Bei einer Seeverkehrsprognose, die bis 2030 einen Anstieg des Hafenumschlagsvolumens in Niedersachsen auf rund 81 Millionen Tonnen vorhersagt, seien öffentliche Gelder notwendig, die flexibel und bedarfsgerecht bereitgestellt werden können. Für Gerätschaften, Flurförderzeuge, Gebäude und andere Suprastrukturen seien 2012 rund 141 Millionen Euro in die Hafeninfrastruktur geflossen. In diesem Jahr sei bereits ein Investitionsvolumen von 101,05 Millionen veranschlagt.

Bullwinkel forderte einen bedarfsgerechten Ausbaus der Wasserstraßen sowie der Bahn- und Straßenanbindungen an die Häfen im Nordwesten: „Die Wirtschaft in Deutschland, aber auch im Europäischen Ausland vertraut auf gut angebundene Hafenstandorte in Deutschland. Wir bauen darauf, dass die Seehafenanbindungen bei uns im Nordwesten Eingang in den Bundesverkehrswegeplan finden und durch das Bundesverkehrsministerium mit den entsprechenden Finanzmitteln untermauert werden.“

Auch der Niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies vertrat die Auffassung, dass in der Stärkung der Häfen, ihrer Hinterlandanbindungen und der maritimen Wirtschaft erhebliche Potentiale für die weitere Entwicklung der gesamten Küstenregion lägen. „Wir wollen mit Ihnen zusammen vor Ort die niedersächsischen Häfen weiterentwickeln und ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit noch weiter verbessern“, erklärte der Minister. Für den Ausbau und Erhalt der Infrastrukturen habe das Land 34 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2014 bereitgestellt, bis 2017 sind jährlich 30 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt beliefen sich die Mittel für die Seehäfen somit von 2014 bis 2017 auf mehr als 120 Millionen Euro.

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