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Schwertransporte: Durch Kurven und Tunnel mit Goldhofer

70 Meter lang, fast 300 Tonnen schwer - und 60 km kurvenreiche Strecke vor sich. Das portugiesische Spezialtransportunternehmen LASO nahm diese Herausforderungen beim Transport eines massiven Metallbauteils für ein Kraftwerk an. Um die Komponente sicher ans Ziel zu bringen setzte das Unternehmen auf THP/SL Schwerlastmodule von Goldhofer.

Enge Kurven, Kreuzungen und Kreisverkehre, aber auch Brücken und Tunnel mit Gewichts- und Höhenbegrenzungen erschwerten den Transport des schweren Bauteils für Transporteur LASO. | Foto: Goldhofer
Enge Kurven, Kreuzungen und Kreisverkehre, aber auch Brücken und Tunnel mit Gewichts- und Höhenbegrenzungen erschwerten den Transport des schweren Bauteils für Transporteur LASO. | Foto: Goldhofer
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Julian Kral

Zwischen den portugiesischen Städtchen Vale di Cambra und Leça da Palmeira ist mit dem Auto nur eine Strecke von etwa 60 Kilometern zu überwinden - Unter Berücksichtigung der Streckengegebenheiten wäre ein Autofahrer in etwas über einer Stunde am Hafen. Der Schwertransport einer rund 70 Meter langen und fast 300 Tonnen schweren Kraftwerkskomponente über diese Distanz hingegen bietet weitaus größere Herausforderungen, die das portugiesische Spezialtransportunternehmen LASO Transportes SA auf sich nahm.

Das riesige Metallbauteil (70 m x 5,6 m x 5,3 m) galt es von Vale de Cambra zur Verschiffung in den etwa 60 km entfernten Hafen von Leça da Palmeira zu transportieren. Auf der Strecke mussten enge Kurven, Kreuzungen und Kreisverkehre durchfahren werden, aber auch Brücken und Tunnel mit Gewichts- und Höhenbegrenzungen - Flexibilität, ein geringes Eigengewicht und eine minimale Bauhöhe der Ladebrücke waren gefragt. Der Transporteur entschied sich für den Einsatz von zwei sechsachsigen Schwerlastmodulen vom Typ THP/SL von Goldhofer.

"Dank des hohen Biegemoments und der Variationsmöglichkeiten waren unsere Module bestens geeignet, den schweren Metallkoloss reibungslos an seinen Bestimmungsort zu befördern", erklärt Goldhofer.

Ingenieure hatten bereits im Vorfeld millimetergenaue Straßenstudien erstellt, so dass eine optimale Strecke lückenlos geplant werden konnte. Dadurch war es möglich, auf dem nächtlichen Transport nicht nur einzelne Straßenabschnitte etwa durch das Entfernen von Ampeln rechtzeitig vorzubereiten, sondern auch Begleitkonvois und polizeiliche Absperrungen termingerecht umzusetzen. Binnen zweier Nächte schließlich stand die Kraftwerkskomponente pünktlich zur Weiterverschiffung am Pier.

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