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Schwertransport: Goldhofer-Achslinien transportieren 700 Tonnen in vier Tagen

Das Transportunternehmen P. Adams hat Teile einer Presseanlage mit einem Gesamtvolumen von 700 Tonnen vom Binnenhafen Straubing zum Werk eines koreanischen Automobilzulieferers ins 60 Kilometer entfernte Niederaichbach transportiert. Aufgrund von Lieferverzögerungen mussten die insgesamt zwölf Fahrten innerhalb von vier Tagen absolviert werden.
 Die 19-achsige Schwerlastkombination nimmt die Ausfahrt entgegen der Fahrtrichtung. (Foto: Jens Hadel)
Die 19-achsige Schwerlastkombination nimmt die Ausfahrt entgegen der Fahrtrichtung. (Foto: Jens Hadel)
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Anna Barbara Brüggmann

Für drei der zwölf Fahrten, so auch für den Transport des 240 Tonnen schweren Maschinenkopfes, war eine gesonderte Streckenführung notwendig. Der Machinenkopf wurde auf 24 „THP/ST“- Achslinien von Goldhofer aufgeladen, inklusive Zug- und Schubmaschine lagen 370 Tonnen verteilt auf eine Gesamtlänge von 60 Metern auf der Straße.
Der 160 Tonnen schwere Presstößel sowie der 150-Tonnen-Slide(16- beziehungsweise 19-Achslinien) konnten an der Anschlussstelle Straubing nur über die Gegenfahrbahn sowie die geöffnete Mittelleitplanke – und mit Polizeieskorte – auf die Fahrbahn manövriert werden. Auch der Straubinger Kreisverkehr habe nur per Geisterfahrt gemeistert werden können, so Robert Müller, Projekt- und Transportleiter bei P. Adams. Anschließend habe die Zugmaschine von vorne nach hinten gewechselt werden müssen, sodass nur eine Vierteldrehung vollzogen werden musste.
Die anderen neun Fahrten verliefen unkomplizierter, aufgrund der geringeren Abmessungen konnten sie komplett über die Autobahn nach Niederaichbach erfolgen.
Das Unternehmen P. Adams setzt bereits seit Jahren Achslinien und Zubehör von Goldhofer ein, mittlerweile kann es auf mehr als 107 Achslinien sowie Spezialzubehör, wie Drehschemel, Flachbett- oder Kesselbrücken zurückgreifen. „Oft tragen wir die Wünsche unserer Kunden an Goldhofer heran und haben so in den vergangenen Jahren wechselseitig zur Weiterentwicklung der Schwerlastmodule beigetragen“, erläutert Müller. Unter Zeitdruck – wie in diesem Fall aufgrund einer Lieferverzögerung von mehr als vier Wochen – ungewöhnliche Projekte zu meistern und neue Lösungswege zu erarbeiten, sei für den Transportdienstleister „business as usual“, so Müller.

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