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Schwergutverkehr: Wassertransport knackt 600.000-Tonnen-Marke

Eine aktuelle Statistik belegt, dass die Großraum- und Schwergutverkehre in der Binnenschifffahrt weiter an Bedeutung gewinnen.
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Nadine Bradl

657.108 Tonnen Schwergut wurden im vergangenen Jahr auf den Wasserstraßen transportiert – damit ist die 600.000-Tonnen-Marke geknackt, teilt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) mit. Und aller Wahrscheinlichkeit nach müsste es sogar noch deutlich mehr sein: Denn auf den Flüssen von Rhein, Elbe und Donau werden Schwerguttransporte statistisch gar nicht erfasst. Im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet das einen Anstieg des Schwerguttransportvolumens von mehr als 80.000 Tonnen, vor zehn Jahren wurde sogar nur rund ein Drittel des aktuellen Wertes verzeichnet.

Für Georg Hötte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB), eine klare Tendenz: „Ohne die Binnenschifffahrt würden die Industrie und die Unternehmen ihre XXL-Güter gar nicht mehr transportiert bekommen. Die positive Entwicklung der Großraum- und Schwergutverkehre ist eine von mehreren Erfolgsstorys in der Binnenschifffahrt – und mehr als nur eine Nische.“

Die Entwicklung zeigt laut WSV die zunehmende Bedeutung der Großraum- und Schwergutverkehre in der Binnenschifffahrt. Industrie und Unternehmen würden angesichts des maroden Straßennetzes und der zunehmend vernachlässigten Schieneninfrastruktur bei der Beförderung besonders schwerer und sperriger Güter immer häufiger auf das deutsche Fluss- und Kanalsystem setzen. Und es soll so weitergehen: Bis Juli 2014 wurden bereits 389.671 Tonnen Schwergüter bei durchschnittlich 352 Transportkilometern bewegt. Die WSV geht davon aus, dass bis zum Jahresende die 700.000-Tonnen-Grenze geknackt werden kann.

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