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Schweizerische Post startet elektromobile Paketauslieferung

Für ihren Fuhrparkt hat die Schweizerische Post elf neue MAN eTGE übernommen. Sie will damit etwa 40 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Reichweite 173 Kilometern und Nutzlast rund eine Tonne – der eTGE ist prädestiniert für die Logistik der „Letzten Meile“. (Foto: MAN)
Reichweite 173 Kilometern und Nutzlast rund eine Tonne – der eTGE ist prädestiniert für die Logistik der „Letzten Meile“. (Foto: MAN)
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Christine Harttmann

Mit elf batterieelektrischen MAN-Transportern liefert die Schweizerische Post künftig an drei Standorten elektrisch aus. Der Münchner Lkw-Bauer hat die eTGE Ende Juni in Ostermundigen, nahe Bern, an das Unternehmen übergeben. Neben Ostermundigen will die Schweizer Post damit auch in St. Gallen und Genf lautlos und lokal emissionsfrei an die Adressaten zustellen. Mit den elf Fahrzeugen würden etwa 40 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, erklärt der Fahrzeughersteller. Hinzu komme, dass die Schweizerische Post die Transporter mit Ökostrom aus erneuerbaren Quellen aus der Schweiz versorgt.

Schon länger setzt die Post in dem Alpenland bei der Zustellung von Briefen auf Elektromobilität. Nun will sie das Konzept mit den Elektro-Fahrzeugen auf die Auslieferungen von Paketen ausrollen – in einem ersten Stepp in den großen Städten, später auch in weitläufigeren Zustellgebieten. Bis zum Jahr 2023 beabsichtigt das Unternehmen in der Paketzustellung bis zu 400 Lieferwagen mit Elektromotor einzusetzen.

 

Dem Kauf vorausgegangen war, laut einer Mitteilung von MAN, eine sogenannte 360-Grad-Beratung der Abteilung Transport Solutions. Diese Spezialabteilung des Nutzfahrzeugherstellers ermittelte für alle Fahrzeuge des Standorts die Energiebedarfe und Reichweiten auf Basis der lokalen Bedingungen. Im Anschluss entwarfen die Experten das geeignete Lade- und Infrastrukturkonzept für jedes Depot und passten dessen Auslegung bestmöglich an. Als Gesamtergebnis sei, so die Erklärung, ein umfassender Überblick zur zukünftigen Elektrifizierung der Standorte entstanden. Zudem habe man deutliche Einsparungen bezüglich Verbrauch und CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotte aufzeigen können.

Mit einer Reichweite von bis zu 173 Kilometern (nach NEFZ) und einer Nutzlast von rund einer Tonne ist der Elektro-Lieferwagen insbesondere für die Logistik der „Letzten Meile“ wie gemacht. Die Batteriekapazität deckt zirka dreiviertel aller innenstädtischen Transporte ab, die aktuell noch mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor abgewickelt werden. Der MAN eTGE wird durch moderne Komponenten unter Strom gesetzt, die sich bereits im Großserieneinsatz bewährt haben. Er wird als Kastenwagen L3H3 ausgeliefert, mit normalen Radstand (3.640 mm) und Hochdach (Höhe Fahrzeug: 2.590 mm, Höhe Laderaum: 1.861 mm).

Im urbanen Einsatz in der Paketzustellung kommt die gute Serienausstattung des eTGE den Fahrern und dem Betreiber zu Gute. Hervorzuheben seien die Rückfahrkamera, die Einparkhilfe sowie der Flankenschutz. Alle drei Tools sollen das Manövrieren bei beengten Verhältnissen erleichtern und zugleich die Zahl der Rangierschäden reduzieren. Auch in puncto Sicherheit weiß der eTGE in Serie zu überzeugen, da unter anderem das Umfeldbeobachtungssystem mit City-Notbremsfunktion und der Notbremsassistent EBA (Emergency Brake Assist) mit an Bord sind.

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