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Schweiz: Neue Plattform für den Zolldatenaustausch

Der Verband schweizerischer Speditions- und Logistikunternehmen Spedlogswiss stellt seinen Mitgliedern unter dem Namen „Datacenter" eine neue IT-Plattform zur Verfügung, die den ab Mitte 2011 von den Zollbehörden geforderten elektronischen Datenaustausch zwischen Spediteuren und Kunden gewährleistet.
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Redaktion (allg.)
Datacenter ist eine Datendrehscheibe, bei der ein Exporteur oder Importeur Speditionsaufträge und alle dazugehörigen Dokumente an eine virtuelle Schnittstelle sendet. "Von dort gehen diese Aufträge in elektronischer Form zum entsprechenden Verbandsmitglied, also zum Spediteur oder Logistiker," erklärt Philipp Muster, der stellvertretende Geschäftsleiter der Spedlogswiss und Verantwortlicher für die Bereiche Zoll und IT. Die Übermittlung der Daten kann via elektronischer Datenintegration (EDI) erfolgen oder per webbasierter Online-Erfassung. Letzteres nehmen vor allem kleinere Dienstleister in Anspruch, die nicht auf die elektronische Form der Datenübertragung eingerichtet sind. Die eingehenden Daten werden im Datacenter in ein für den Empfänger lesbares Format konvertiert und unverzüglich zugestellt. Für den Benutzer bietet dieser Service Kostenvorteile. Schließlich kann so über nur eine einzige Schnittstelle mit einer unbegrenzten Zahl von Spediteuren und Partnern kommuniziert werden. Nach einer mehrmonatigen Testphase steht Datacenter kurz vor der finalen Implementierung. Unter den heute schon an das System angebundenen Spediteuren finden sich Unternehmen wie Abacus Shipping, Agility, DHL Freight, DHL Global Forwarding, Fracht AG, Gebrüder Weiss, GlobSped AG, Panalpina, DB Schenker, Schneider + CIE. AG und Streck Transport. (tpi)(tpi)
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