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Schweiz: Hupac transportiert etwas mehr

Auf die schwache Konjunktur in Europa führt Kombioperateur Hupac seinen ehr geringen Verkehrszuwachs von etwa 1,7 Prozent im Jahr 2013 zurück.
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Christine Harttmann

Im Berichtsjahr 2013 beförderte der der Schweizer Kombioperateur Hupac insgesamt 656.877 Straßensendungen auf der Schiene. Die schwache Konjunktur, insbesondere in Italien, habe weiterhin die Marktnachfrage beeinflusst, so die Verlautbarung des Unternehmens.

Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz konnte das Unternehmen sein Transportvolumen um 1,9 Prozent steigern. So nahm der Schienenoperateur im April eine neue Verbindung zwischen den Terminals Antwerpen Combinant und Busto Arsizio mit vier Rundläufen pro Woche auf. Auch auf den Relationen Antwerpen-Barcelona und Antwerpen-Verona sowie Singen-Busto und Singen-Duisburg steigerte das Unternehmen die Frequenz. Insgesamt verzeichnete der nicht-transalpine Verkehr auf der Ost-West-Achse ein Wachstum von 0,9 Prozent.

Eine deutliche Verlagerungswirkung erwartet das Unternehmen nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels bis 2019, und dem Bau des Vier-Meter-Korridors auf der Gotthard-Strecke, der bis 2017 abgeschlossen sein soll.

„Wir begrüßen das Ende Januar unterzeichnete Abkommen zwischen Italien und der Schweiz zum Bau eines Vier-Meter-Güterverkehrskorridor bis in die norditalienischen Terminals via Luino und via Chiasso“, unterstreicht Hupac Direktor Bernhard Kunz. Eine leistungsfähige Bahninfrastruktur verbessere die Produktivität, senke die Kosten und stärke die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsträgers Schiene.

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