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Schwarzes Meer: Neuer Containerdienst ab Hamburg

Die französische Reederei CMA CGM erweitert ihr Liniendienstangebot ab Hamburg und nimmt erstmals Häfen im Schwarzen Meer in den Fahrplan auf.
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Torsten Buchholz

Am 24. Februar 2014 legte die „CMA CGM Lavender“ am HHLA Container Terminal Burchardkai in Hamburg ab und brach auf zu ihrer Reise im erweiterten Nordeuropa-Mittelmeer Vollcontainerdienst „Femex“ 1. Dabei wird sie erstmalig auch den Bosporus passieren und die am Schwarzen Meer gelegenen Häfen Samsun (Türkei), Novorossiysk (Russland) und Constanta (Rumänien) anlaufen.

Grund für die Erweiterung sei die gestiegene Nachfrage nach Seetransporten zwischen Nordeuropa und dem Schwarzmeerraum, so die Hafen Hamburg Marketing (HHM). Besonders Im- und Exporte der Türkei über den Hamburger Hafen gewönnen zunehmend an Bedeutung. Nach einer aktuellen Länderauswertung rechnet der Hafenbetreiber im seeseitigen Containerverkehr zwischen Hamburg und den Häfen in der Türkei mit einem Wachstum von 38 Prozent. Das entspricht rund 75.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer).

19 Tage dauert die Fahrt von Hamburg bis zum türkischen Samsun. In entgegengesetzter Richtung sind die Schiffe 22 Tage unterwegs. Insgesamt verkehren zwischen dem Hamburger Hafen und der Türkei aktuell sieben Liniendienste, darunter auch zwei Mehrzweck-/Stückgutdienste. Massenguttransporte erfolgen bei Bedarf im Trampverkehr.

Im Femex 1 werden insgesamt sechs Schiffe mit jeweils rund 2.800 TEU Stellplatzkapazität eingesetzt. Neu dabei ist die „Camellia“. 19 Häfen werden durch den Dienst verbunden: Hamburg, Antwerpen, Southampton, Tangier, Marsaxlokk, Thessaloniki, Gebze, Istanbul-Ambarli (Avcilar), Istanbul-Haydarpasa, Samsun, Novorossisk, Constantza, Istanbul-Ambarli, Gebze, Gemlik, Aliaga, Marsaxlokk, Tangier und Casablanca. Von dort geht es auf direktem Wege wieder zurück nach Hamburg. Ein Rundlauf dauert 42 Tage.

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